Warnung: Vermehrte Fuchs-Sichtungen in Riederau

Vorsicht im Umgang mit Wildtieren!
In den letzten Tagen wurden in Riederau vermehrt Füchse gesichtet, von denen eine Gefahr ausgehen kann. So kam es bereits dazu, dass ein Kind leicht verletzt und ein weiteres in die Hand gebissen wurde. Beide Vorfälle passierten, als Kinder bei den sommerlichen Temperaturen draußen übernachten wollten.
Zu dem Fuchsbiss kam es durch ein mutmaßlich an Räude erkranktes, geschwächtes Wildtier. Die Behörden betonen, dass kein Grund zur Panik besteht: Deutschland ist tollwutfrei und die von Milben verursachte Fuchsräude ist für Menschen nicht lebensgefährlich. Dennoch erfordern Wildtierbisse immer eine sofortige ärztliche Abklärung.
Bitte halten Sie daher Abstand zu den Tieren und lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Freien, besonders in der Dämmerung und nachts. Fassen Sie Wildtiere niemals an und leinen Sie Hunde im Gemeindegebiet konsequent an. Falls ein Fuchs angreift, machen Sie Lärm, wirken Sie groß und gehen Sie langsam rückwärts. Bei Bissverletzungen suchen Sie sofort einen Arzt auf.
Sichtungen auffälliger oder kranker Füchse sollten mit genauer Ortsangabe umgehend der unteren Jagdbehörde im Landratsamt Landsberg am Lech (Tel. 08191 129-0) oder der Polizeiinspektion Dießen (Tel. 08807/9211-0) gemeldet werden.
Bleiben Sie achtsam – Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!