Neupflanzungen in den Seeanlagen

Mit Förderprogramm zum natürlichen Klimaschutz
Kräftige Stürme in den vergangenen Jahren sind dafür verantwortlich, dass einige der stattlichen alten Bäume in den Seeanlagen geknickt oder stark beschädigt wurden und schließlich wegen der Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde entfernt werden mussten.
Mithilfe eines Förderproduktes der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dem „Zuschuss Nr. 444 für natürlichen Klimaschutz in Kommunen“, kann nun mit der Neupflanzung begonnen werden. Aktuell werden die alten Wurzelstöcke durch den gemeindlichen Bauhof fachgerecht gefräst, um die Fläche für die Wiederaufforstung vorzubereiten. Bereits in der kommenden Woche startet die Pflanzaktion: Insgesamt zehn Ersatzbäume werden noch in diesem Frühjahr gesetzt. Im Herbst folgen weitere 29 Bäume, sodass die gesamte Fläche bis zum Festplatz schrittweise neu bepflanzt werden kann.
Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich, für die Neupflanzungen auf das Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau zugreifen zu können. „Bis zu 80 bis 90 Prozent der förderfähigen Kosten werden damit finanziert.“ Das Programm unterstütze die Pflanzung der Bäume inklusive einer dreijährigen Pflegephase, so Perzul. Die eigentliche Pflanzung wird von der ortsansässigen Baumschule Wörlein ausgeführt, die seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Gemeinde im Bereich Stadtgrün ist.
Mit der Maßnahme setzt sich die Gemeinde ein für den Erhalt und die Stärkung des lokalen Grüns. Die vorhandenen markierten Bäume werden dabei nicht gefällt, sie erhalten lediglich einen Pflegeschnitt. Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich auf ca. 40.000 Euro.