Freiheitskämpfer*innen und Freigeister am Ammersee

Ein Abend der Amnesty Regionalgruppe Ammersee in Kooperation mit dem Augustinum Dießen am Ammersee
mit Texten und Bildern, musikalisch begleitet von Annette Rießner am Akkordeon
Moderation: Christoph Jokisch
Mitglieder der Amnesty-Gruppe Ammersee stellen sieben Persönlichkeiten vor, die sich - zum Teil auch schon vor der Gründung von Amnesty International - aktiv für Freiheit und eine Gesellschaft, in der die Freiheit des Einzelnen möglich ist, einsetzten. All diese Personen lebten unterschiedlich lange am Ammersee: Sir Roger Casement, Bert Brecht, die "Roten Frauen von Riederau", Albrecht Haushofer, Thomas Theodor Heine, Abba Naor und Carmen Rohrbach.
Die Pressemitteilung der Amnesty-Gruppe Ammersee:
"1961 begann der Londoner Rechtsanwalt Peter Benenson sich für politische Gefangene einzusetzen. Er hatte in einer Zeitung gelesen, dass zwei portugiesische Studenten, die in Lissabon in einem Café auf die Freiheit angestoßen hatten, zu 7 Jahren Haft verurteilt worden waren. Er war darüber so empört, dass er sich vornahm, etwas dagegen zu unternehmen: Er schrieb einen langen Artikel, der am 28. Mai 1961 unter dem Titel "The Forgotten Prisoners" in der britischen Zeitung "The Observer" erschien. Darin machte Benenson auf das Schicksal von Gefangenen aufmerksam, die wegen ihrer politischen Einstellung inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden. Der Anwalt rief die Leserinnen und Leser dazu auf, sich in Briefen an die Regierungen für diese Menschen einzusetzen. Dies war die Geburtsstunde von Amnesty International.
Aus der Aktion von Peter Benenson ist eine globale Organisation entstanden. Inzwischen engagieren sich über 10 Millionen Menschen in mehr als 150 Ländern mit Amnesty International für die Menschenrechte."
Herzlich willkommen!