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Technische Daten Wasserwerk Dießen

Wasserschutzgebiet:

Quelle Bischofsried. Fl. Nr. 1557, Gemarkung St. Georgen
Förderleistung 59 l/s bis 1.000.000 m3/Jahr
Quellschüttung zwischen 120 und 135 l/s

Wasserförderanlagen:

 

Quelle Bischofsried:
2 Rohrmantelpumpen
Q = 8 l/s, H = 63 m
Wasserstand Schacht: 635,60 üNN

 

 

 

Hochbehälter Pitzeshofen:
3 Hochdruck-Kreiselpumpen
Q = 12 l/s, H = 40m
Max. Wasserstand: 694,05 üNN

 

 

 

Hochbehälter Schinderweg:
4 Hochdruck-Kreiselpumpen
Q = 13 l/s, H = 30m
Max. Wasserstand: 627,50 üNN

Quelle Bischofsried
4 Hochdruck-Kreiselpumpen Schinderweg
 

Wasserspeicheranlagen:

Hochbehälter Pitzeshofen:

Baujahr: 1994
Zweikammerschneckenbehälter mit Druckerhöhungsanlage für die Ortsteile Dettenschwang, Wolfsgrub, Dettenhofen und Pitzeshofen
800 m3 Fassungsvermögen

Der Hochbehälter Pitzeshofen wurde 1995 fertig gestellt. Er besteht aus 2 Wasserkammern, die jeweils ein Speichervolumen 520 bzw. 280 m³ haben. Auch bei Ausfall einer Kammer durch Reparatur- oder Reinigungsmaßnahmen ist die Wasserversorgung für die westlichen Ortsteile Obermühlhausen, Dettenhofen und Dettenschwang damit gesichert. Das Wasser wird aus der Quellfassung in Bischofsried, ca. 2.980 m südwestlich von hier gelegen, mit 2 Pumpen gefördert und füllt die beiden Behälter. In gefülltem Zustand liegt der Wasserspiegel bei 694,05 m über NN, die Wasserhöhe im Behälter beträgt dann 3,65 m. Aus diesen Behältern wird das Trinkwasser in das Leitungsnetz und zu den Verbrauchern gebracht.  Wegen der geringen Höhendifferenz des Hochbehälters zu der annähernd gleichen Höhenlage der Abnehmer in den oberen Ortsteillagen muss das Leitungsnetz unter Druck gesetzt werden. Dazu wird der Wasserdruck durch bis zu 3 Pumpen auf einen Druck von min. 2,35 bar und max. 6 bar gehalten werden. Im Normalfall reicht dafür eine Pumpe aus. Im Ausnahmefall, z.B. bei Feuerlöschzwecken, werden die freien 2 Pumpen automatisch zugeschaltet.

Hochbehälter Schinderweg:

Baujahr: 1999
Brillenbehälter mit Druckerhöhungsanlage für die Ortsteile Dießen, St. Georgen und Wengen.
2000 m3 Fassungsvermögen

Der Hochbehälter Dießen wurde 1999 neu errichtet. Er besteht aus zwei Wasserkammern, die jeweils ein Speichervolumen von 1000 m³ haben. Damit ist auch bei Ausfall einer Kammer wegen Reparatur, Sanierung oder Reinigungsarbeiten, ist die Wasserversorgung für den Markt Dießen mit den Ortsteilen St. Georgen und Wengen gesichert. In den Jahren 2011 bis 2012 wurden die Wasserkammern saniert und mit 1,5mm starkem Edelstahl V4A ausgekleidet.
Das Trinkwasser kommt in freiem Gefälle aus der Quellfassung in Bischofsried, ca. 965 m südwestlich von hier gelegen und füllt die beiden Behälter. Das Wasser kommt als unbehandeltes Quellwasser an und wird ebenso unbehandelt (also ohne Zugabe irgendwelcher Chemikalien) weitergeleitet. Der maximale Wasserspiegel in den Behältern liegt bei 4,3 m oder 627,50 m über NN. Aus diesen Behältern wird das Trinkwasser in das Leitungsnetz gespeist und an die Verbraucher verteilt.
Wegen der Höhenlage des Hochbehälters und der annähernd gleichen Höhenlage der Abnehmer in den höhergelegenen Ortsteilen wurde das Leitungsnetz in 3 Druckzonen aufgeteilt.

Hochbehälter Schinderweg

Der Hochbehälter Dießen, Standort Schinderweg

Versorgte Ortschaften:

3460 Wasserzähler bei ca. 10810 Einwohner (ohne Riederau)

Dießen Tiefzone
Dießen Mittelzone
Dießen Hochzone
Pitzeshofen Tiefzone (Obermühlhausen, Unter- und Oberbeuern, Dettenhofen)
Pitzeshofen Hochzone (Pitzeshofen, Dettenschwang und Wolfsgrub)
Riederau (Bierdorf und Rieden)

 

Leitungsnetz:

Hauptleitungen: Länge ca. 90 km
von 2" bis DN 300, Material: Grauguss, Stahl, Duktilguss, PVC, PE80, PE100 und AZ Rohre

Druckzonen und Druckminderer Schächte
In der Oberen Druckzone (Hochzone vom Hochbehälter bis in etwa Johan-Michael-Fischerstr.) wird der Wasserdruck mit bis zu 4 Pumpen auf einen annähernd konstanten Druck von min. 2,3 bar und max. 6,8 bar gehalten. Im Normalfall reicht dafür eine Pumpe aus. Im Ausnahmefall, z.B. für Feuerlöschzwecke, können alle 4 Pumpen automatisch zugeschaltet werden.
In der Mittleren Druckzone (Mittelzone von der Johann-Michael-Fischerstr. bis zur v.Eichendorffstr.) wird das Trinkwasser ohne technische Maßnahmen in das Leitungsnetz geführt. Auf Grund des natürlichen Gefälles wird hier ein Druck von 3,5 bar bis 7.0 bar gewährleistet.
In der Unteren Druckzone (Tiefzone von der v.Eichendorffstr. bis zum See) wird der Druck durch zwei Druckmindereranlagen in der Frontorstr. und in der Herrenstr. um ca. 3,3 bar reduziert, so dass im gesamten Rohrleitungsnetz der Leitungsdruck von 7 bar nicht überschritten wird.

Druckminderer in der Frontorstrasse
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