Kiosk in den Seeanlagen

Mit rund 40 Interessierten am Wettbewerb für einen neuen Kiosk in den Seeanlagen hatte die Verwaltung gerechnet, sage und schreibe 180 (!) Architektur- und Ingenieurbüros haben dann aber ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet, immerhin 164 dieser Büros haben tatsächlich ihre Unterlagen eingereicht.
Gewonnen hat den Wettbewerb die ARGE Maximilian Koch | schoen und gut, Zweiter wurde das Büro Thorsten Kiefer Architekten aus Radolfzell, vor dem Büro Murr Architekten aus Dießen. Realisiert werden soll der Bau nun durch das Büro Thorsten Kiefer Architekten vom Bodensee, dessen Entwurf schließlich auch den Marktgemeinderat mehrheitlich überzeugt hat.

Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2018 vorgesehen, der Abschluss der Arbeiten dann im Frühjahr 2019. Dieser Zeitplan ist bewusst so gewählt, damit der Töpfermarkt 2018 durch die Arbeiten genauso wenig beeinträchtigt wird wie der Kunsthandwerkermarkt, bzw. generell während der Haupturlaubssaison keine störenden Bauarbeiten in den Seeanlagen stattfinden. Rechtzeitig zum Beginn des Töpfermarkts 2019 soll der neue Kiosk dann in Betrieb gehen können.

Darben müssen im Sommer 2018 weder die Dießener noch ihre Gäste, denn mit der bisherigen Kioskpächterin ist bereits vereinbart, dass sie ihr Provisorium auch bis zum Beginn der Bauarbeiten betreiben wird.
Die Baukosten für den Neubau sind übrigens mit rund 354.000 Euro veranschlagt.

Die Seeanlagen in Dießen sind mit ihren historischen Bootshütten, dem Dampfersteg und vor allem dem denkmalgeschützten Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst (ADK-Pavillon) eine der Hauptattraktionen des Marktes.
Von 1978 bis in den Herbst 2014 zierte die Seeanlagen auch ein Holzkiosk, bis er bei einem Brand vollständig zerstört wurde.

Seit Februar 2015 steht an dieser Stelle ein Provisorium, das nun durch einen Bau ersetzt werden soll, der in zeitgemäßer Sprache das gastronomische Angebot in den Seeanlagen ergänzt.

Nachdem die ursprünglich favorisierte Planung durch einen Bürgerentscheid im Frühjahr 2016 gekippt wurde, hatte der Marktgemeinderat Dießen für diesen Kiosk einen Architektenwettbewerb ausgelobt.

Der Neubau des Kiosks wird teilweise mit Mitteln aus der Städtebauförderung finanziert, die Durchführung des Architektenwettbewerbs erfolgte durch das Büro Schober Architekten aus München.

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