Aktuelles / Rathaus + Gemeinde / Das Rathaus / Aktuelles

Aktuelles aus dem Rathaus - Pressemitteilungen

Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreter erhalten hier Einblick in die Pressemitteilungen der Marktgemeinde Dießen am Ammersee.

Interessierte Medienvertreter nehmen wir gerne in unseren Presseverteiler auf. Bitte wenden Sie sich dafür an die Pressestelle.


Klicken Sie, um zum Beitrag zu gelangen:

Marianne Ziegler in den Ruhestand verabschiedet

Übergabe Spendenscheck Kinderhospiz St. Nikolaus


Spende an das Kinderhospiz St. Nikolaus anstelle einer offiziellen Abschiedsfeier
 

Bereits vor einem Jahr hat Marianne Ziegler, langjährige Leiterin des Kindergartens in Dettenschwang ihre aktive Berufstätigkeit beendet. Nun wurde sie auch offiziell in den Ruhestand verabschiedet.


Insgesamt 23 Jahre lang war sie bei der Marktgemeinde Dießen als Leiterin des Kindergartens in Dettenschwang angestellt und hatte zum Schluss ihren Dienst sogar verlängert. Sie wollte ihre langjährige Wirkungsstätte nicht in der ungewissen personellen Situation zurückgelassen, die zu dieser Zeit aufgrund des Fachkräftemangels herrschte. Nicht nur für diese Verlängerung um acht Monate dankte ihr Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul herzlich. Nach so langen Jahren hätte Marianne Ziegler auch an sich denken können. Die Arbeit im Kindergarten sei immerhin besonders fordernd. Doch was ihren Beruf anging, war sie immer sehr verantwortungsbewusst und hatte ihr Wirken stets nach einem klaren pädagogischen Konzept ausgerichtet. Diese Klarheit habe man auch in der Einrichtung wahrnehmen können, so Perzul. Außerdem sei es für Eltern besonders wichtig, das Kind in vertrauensvolle Hände geben zu können. Dieses gute Gefühl konnte man im Kindergarten Dettenschwang jederzeit haben und das sei nicht zuletzt auch ein Verdienst von Marianne Ziegler gewesen, die den Geist der Kindertagesstätte maßgeblich geprägt habe.


Die Arbeit mit den Kindern habe Marianne Ziegler immer sehr viel Freude bereitet. Eine besondere Erfahrung habe sie gleich zum Beginn ihrer Ausbildung zur Erzieherin in München gemacht. Hier betreute sie krebskranke Kinder, die nicht von ihren Familien besucht werden konnten. Diese Erfahrung habe sie geprägt und die Erinnerung daran hat sie ihr ganzes Leben begleitet. Daher war es ihr am Ende ihrer Karriere ein großes Anliegen, auch etwas zurückzugeben von all dem, was sie über viele Jahre hinweg durch die Arbeit mit Kindern als große Bereicherung empfunden hatte. So kam sie zu der Überlegung, auf ihre Verabschiedung im Rathaus zu verzichten. Üblicherweise werden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Marianne Ziegler bei der Marktgemeinde Dießen in größerem feierlichen Rahmen verabschiedet. Der dafür vorgesehene Geldbetrag sollte lieber einem guten Zweck zugeführt werden. Das Kinderhospiz St. Nikolaus im Allgäu, so der ausdrückliche Wunsch, solle Empfänger der Spende sein, und so wurde beim Termin im Rathaus auch gleich der Spendenscheck an Marlies Breher, Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung (Trägerin des Kinderhospizes St. Nikolaus), übergeben. Sie war persönlich angereist und freute sich sehr über die Unterstützung. In Summe kamen für die Spende 1.000 Euro zusammen. Der Anteil der Gemeinde wurde von Frau Ziegler noch aufgerundet.


Das Kinderhospiz in Bad Grönenbach begleitet Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind oder Jugendlichen während der gesamten Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase. „Sich gut aufgehoben fühlen“ sollen sich nicht nur die schwerstkranken Kinder, sondern auch die Eltern und Geschwister. „Wir haben zwar den unmittelbaren Auftrag der Sterbebegleitung wie im Erwachsenenhospiz“, erklärt Marlies Breher, „unser Auftrag liegt aber auch in der Lebens- und Trauerbegleitung.“ Es gibt derzeit in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize. Die „Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung“ und der Förderverein „Kinderhospiz im Allgäu e.V.“  sind die finanzielle Basis und daher auf Spenden und Zustiftungen angewiesen. „Dabei sei jeder Betrag willkommen und jeder Spender erhalte ein schriftliches Dankeschön“, so Breher.


Sie dankte Marianne Ziegler sehr herzlich für die Spende und ihr persönliches Engagement. Die Arbeit erhalte dadurch auch die öffentliche Aufmerksamkeit, die so wichtig für die Hospizeinrichtung sei, da man sich verständlicherweise nicht so gern mit diesem Thema beschäftige. Trotz allem oder gerade deswegen, so Marlies Breher, sei das Kinderhospiz auch ein Ort des Lebens und der Freude. Dies könne man auch am Tag der offenen Tür vor Ort sehen, zu dem sie die Anwesenden und insbesondere Marianne Ziegler herzlich einlud. Der nächste findet am Samstag, 13. Mai 2023, statt.
 

Ob sie nun im Ruhestand nach all der Zeit des Kümmerns und Versorgens loslassen könne, wurde Marianne Ziegler noch gefragt. Als ehrenamtliche Betreuerin einer hilfsbedürftigen Seniorin und stolze Oma eines fünf Monate alten Enkelkindes sei dies aktuell noch kein Thema, so die freudestrahlende Antwort.


Mit anwesend bei der Verabschiedung waren für den Personalrat Siegfried Demmel und Geschäftsstellenleiter Karl Heinz Springer, die ihrerseits noch persönlich alles Gute für die Zukunft wünschten.

 

Bild v. l. n. r.: Marlies Breher (Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung (Trägerin des Kinderhospizes St. Nikolaus), Marianne Ziegler (ehemalige Leiterin Kindergarten Dettenschwang), Sandra Perzul (Erste Bürgermeisterin)

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Auf die Liste, fertig.. los!

Das Buch "Kunst im Rathaus" ist das ideale Geschenk für Kunstfreunde.

Ein Muss für alle Dießenerinnen und Dießener!!


KUNST IM RATHAUS – Der Markt Dießen ist seit dem 19. Jahrhundert ein Anziehungspunkt für Künstler und seit jeher ein überregional bedeutendes Zentrum für Keramikherstellung.

Durch Ankäufe und Schenkungen wuchs im Laufe der letzten hundert Jahre im Rathaus eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken und außergewöhnlichen Keramiken mit Ortsbezug, die nun erstmals in einem Buch vorgestellt werden. Neben zahlreichen Bildern und einigen Kleinskulpturen und Installationen, darunter Werke zeitgenössischer Künstler aus der Ausstellung „Das kleine Format“, umfasst die Sammlung auch hochklassige Keramikstücke. Drei Krüge und eine Marienfigur aus dem 17./18. Jahrhundert sind Zeugnisse der ältesten bekannten handwerklichen Fayence-Produktionsstätte in Bayern. Aus jüngerer Zeit stammen keramische Pferdeskulpturen von Wilhelm Repsold, ein Service aus der Werkstatt Seelos-Rottka und mehrere Gefäße mit Lüsterglasuren von Ernst Lösche.

Den größten Bestand an keramischen Objekten bilden die Stücke des mit 4000 Euro dotierten Diessener Keramikpreises, dessen Ziel es ist zu besonderen Arbeiten aufzufordern und der Qualität handwerklicher Keramik mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung zu verleihen. Er wird seit 2001 im Rahmen des Diessener Töpfermarkts von der Brennofenfirma Rohde aus Prutting gestiftet. Bislang wurde er an 33 Preisträger verliehen und umfasst 85 Keramiken.

Ergänzt wird der Bestand durch traditionelle griechische Pithoi der kretischen Werkstatt Kavgalakis, die auf dem Dießener Töpfermarkt hergestellt werden. Das Buch gliedert sich in die Kapitel Kunst, Das kleine Format, Keramik und Diessener Keramikpreis. Darin werden jeweils nach einer Einleitung die Stücke mit Abbildungen und Beschreibungen vorgestellt.

Texte: Thomas Raff und Wolfgang Lösche, Fotos: Anne Webert; 278 Seiten mit 156 farbigen Abbildungen, Hardcover. Preis: 25 Euro, erhältlich im Rathaus Dießen, Marktplatz 1, 86911 Dießen.

Weihnachtlich geschmücktes Dießen


Alljährlich zur Vorweihnachtszeit werden einige Straßen und Plätze im Gemeindebereich festlich geschmückt. Je einen Weihnachtsbaum erhalten so die Plätze vor dem Feuerwehrhaus in St. Georgen, gegenüber dem Dießener Rathaus und beim Kriegerdenkmal in Riederau. Da sich in diesem Jahr frühzeitig Spender gemeldet hatten, blieb der übliche Aufruf zur Christbaumspende im Herbst aus.

Der zentrale Weihnachtsbaum gegenüber dem Rathaus wurde nun rechtzeitig zu „Dießen leuchtet“ aufgestellt. Die stattliche Fichte von sieben Metern Höhe stammt aus einem privaten Garten in St. Georgen. Im Laufe der Woche, abhängig von der Witterung, wird die festliche Weihnachtsbeleuchtung angebracht. Zusätzlich zum Weihnachtsbaum werden dann auch die Straßenleuchten an der Hauptkreuzung mit Weihnachtssternen dekoriert. Diese sind bereits auf energiesparende LED-Lampen umgestellt. Die Lichterkette nutzt noch herkömmliche Leuchtmittel.

Im Zuge der Energiekrise hat man im Dießener Rathaus beschlossen, die Beleuchtungszeiten zu reduzieren. Über eine Zeitschaltuhr wird die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes auf die Zeiträume von 5.00 bis 8.00 Uhr und von 16.30 bis 23.00 Uhr begrenzt. Der Weihnachtsschmuck an den Straßenleuchten lässt sich dagegen nicht steuern. Das Vorschalten einer Zeituhr ist hier nicht möglich.

Ganz auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten wollte man aber nicht. Bei Stromkosten von ca. 170 Euro für den Weihnachtsbaum fiele die Einsparung verhältnismäßig gering aus. Zudem haben Lichter in der dunklen Jahreszeit auch eine positive Wirkung, die man den Bürgerinnen und Bürgern nicht vorenthalten möchte.

Bürgermeisterin Sandra Perzul dankt den Privatpersonen für die gespendeten Bäume und wünscht allen Dießenerinnen und Dießenern eine unbeschwerte Vorweihnachtszeit.

 

 

Volkstrauertag: Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft


Volkstrauertag: Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
 

Auch in Dießen wurde am Sonntag, 13.11.2022 den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Im Rahmen des Volkstrauertages fand ein Gottesdienst im Marienmünster für alle Gefallenen und Verstorbenen der Veteranenvereine von Dießen und St. Georgen und Wengen, sowie für alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt statt.

Dem Gottesdienst voraus ging die Aufstellung der St. Georgener Vereine mit Fahnenabordnungen beim Feuerwehrhaus St. Georgen mit Abmarsch zur Totenehrung am Kriegerdenkmal in der Kreuzkapelle. Anschließend zogen die Vereine mit Fahnenabordnungen in das Marienmünster für den feierlichen Gottesdienst ein. Danach setzte sich der Trauermarsch mit den Fahnenabordnungen, Pfarrer Josef Kirchensteiner, den Vertretern des Marktgemeinderats und Bürgermeisterin Sandra Perzul über Hofmark, Herrenstraße und Johannisstraße zur Totenehrung am Kriegerdenkmal St. Johann in Gang. Nach einem Gebet am Mausoleum gedachte Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul den Opfern und Hinterbliebenen. Sie erinnerte an die Gräuel und Verheerungen des Zweiten Weltkriegs und mahnte an nicht zu vergessen, wie viel Schrecken und unermessliches Leid der Krieg über die Menschen bringe. Insbesondere da kriegerische Auseinandersetzungen nicht der Vergangenheit angehörten, sondern auch heute noch stattfänden wie aktuell in der Ukraine.

Perzul rief dazu auf wachsam zu sein im sozialen Miteinander und nicht gleichgültig zu werden, menschlichen Leides gegenüber. Ihren ausdrücklichen Dank sprach sie allen Beteiligten aus, die über ihr ehrenamtliches Engagement mithelfen, die Erinnerung wach zu halten und die Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dies sind die Mitglieder des Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsvereins Dießens, die Ehrenwache der Bundeswehr, die Kanoniere und die Dießener Vereine, die mit ihren Fahnenabordnungen am Festakt in St. Georgen und in St. Johann teilnahmen, sowie die musikalische Begleitung durch den Spielmannszug des Heimat- und Trachtenvereins und die Blaskapelle Dießen.

Zusammen mit Paul Blinia vom Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsverein Dießen erfolgte die Kranzniederlegung im Mausoleum. Die Gedenkfeier endete mit dem Abmarsch der Fahnensektionen.

 

Ausbildung und Beruf in der Gemeindeverwaltung

 

Bürgermeisterin Sandra Perzul begrüßt Laurin Pekarek und gratuliert Melissa Rieger zur Traumnote
 

Der Markt Dießen am Ammersee ist nicht nur als Wohnort attraktiv. Auch als Arbeitgeber bietet die Marktgemeinde besonders für Schulabgängerinnen und Schulabgänger interessante Möglichkeiten. Neu im Team konnte Bürgermeisterin Sandra Perzul den 17jährigen Laurin Pekarek als Auszubildenden begrüßen. Laurin war zuvor an der Carl-Orff-Mittelschule und hat seine Schulzeit mit dem mittleren Schulabschluss erfolgreich beendet. Beim Markt Dießen, genauer gesagt im Wasserwerk, absolviert er nun die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik.


Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich sehr, dass mit Laurin für diesen wichtigen Bereich der kommunalen Versorgung Nachwuchs gefunden wurde. Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen, und das Dießener Quellwasser sei besonders rein und von höchster Qualität. Dabei hoffe sie, dass Laurin nicht nur für die Ausbildung beim Markt Dießen bleibe. „Wir planen für die Zukunft und freuen uns auf eine langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft“, so Perzul. 
 

Dies habe in der Vergangenheit bereits mehrfach gut funktioniert, so Perzul weiter. Ein besonders gutes Beispiel dafür sei die ehemalige Auszubildende Melissa Rieger. Mit großem Erfolg und der Spitzennote 1,4 hat sie ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beendet. Für diese Leistung gab es großes Lob von Bürgermeisterin Sandra Perzul. Darüber hinaus sei es sehr erfreulich, dass Melissa der Gemeinde die Treue halte und nun das Team in der Finanzverwaltung tatkräftig unterstütze.
 

Insgesamt beschäftigt die Marktgemeinde Dießen aktuell drei Auszubildende: Zwei im Bereich der kommunalen Verwaltung und nun mit Laurin Pekarek einen Azubi im technischen Bereich. Das Auswahlverfahren für den nächsten Ausbildungsstart im Jahr 2023 läuft gerade. Fragen rund um das Thema Ausbildung können gerne über die E-Mail-Adresse bewerbungen(at)diessen.de an die Gemeinde gerichtet werden.

 

Auf dem Bild zu sehen, v. l. n.r.: Laurin Pekarek, Sandra Perzul und Melissa Rieger

Müllabfuhr: Probleme bei Zufahrt und Leerung


Parkende Fahrzeuge und wuchernde Hecken erschweren die Abholung

In Dießen kommt es im Bereich enger Straßen immer wieder zu Behinderungen bei der Müllabholung. Überhängende Äste, nicht zurückgeschnittene Hecken, parkende Autos in Einmündungen erschweren
den Fahrern der Müllfahrzeuge immer wieder die Durchfahrt oder machen sie gar unmöglich. In der Folge ergeben sich Verzögerungen und Fahrzeugausfälle durch beschädigte Müllfahrzeuge. Die Marktgemeinde wurde daher vom Landratsamt Landsberg am Lech angewiesen dafür Sorge zu tragen, dass Sträucher und Bäume von den Grundstückseigentümern ausreichend und regelmäßig zurückgeschnitten werden.


Die Marktgemeinde Dießen bittet Grundstückeigentümer daher, wuchernde Hecken und Bäume dementsprechend so weit zu schneiden, dass der vorgeschriebene lichte Raum über der Straße von mindestens 4,50 Metern eingehalten wird. Diese Höhe muss auch vorhanden sein, wenn die Äste nass sind und weiter herunterhängen. Grundsätzlich sind Grundstückseigentümer dazu verpflichtet, Hecken, Sträucher, Bäume und andere Bepflanzungen entlang der Grundstücksgrenzen regelmäßig zurückzuschneiden. Die Durchfahrtsbreite sollte mindestens 3,10 Meter betragen, damit die 2,55 Meter breiten Fahrzeuge noch ohne erhebliche Behinderung passieren können. Fahrzeughalter werden gebeten, ihr Auto auch in Bereichen ohne Parkverbotsschild so abzustellen,dass die Durchfahrt nicht zu sehr verengt und der fließende Verkehr nicht behindert wird.

Um Verständnis und Unterstützung wird gebeten.

Das Kleine Format: Publikumspreis geht an Gitte Berner-Lietzau

 

Die diesjährige Jubiläumsausstellung „Das Kleine Format. Jubiläum X“ in Dießen war ein großer Erfolg. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler präsentierten zum zehnten Mal Kunst im kleinen Format.


Neben dem Jurypreis für Matthias Rodach, gestiftet vom Landkreis Landsberg am Lech, wurde im Rahmen der Vernissage am 23. September 2022 auch der Publikumspreis vergeben. Dazu konnten die Besucherinnen und Besucher, immerhin waren insgesamt rund 300 Gäste an diesem Abend im Blauen Haus, ihre Stimme einer Künstlerin oder einem Künstler geben. Die meisten Stimmen erhielt die Malerin Gitte Berner-Lietzau aus Grafrath. Ausgestellt hatte sie die Serie „Stille Leben“ bestehend aus vier Bildern. Bereits am Abend der Vernissage hatte Bürgermeisterin Sandra Perzul daraus ein Exponat ausgewählt, das anschließend für die gemeindliche Kunstsammlung angekauft wurde.


Zur Übergabe des Kunstwerkes wurde nun die Künstlerin zusammen mit Annunciata Foresti, der Initiatorin und Kuratorin des „Kleinen Formats“, am 25.10.2022 ins Rathaus eingeladen. In vielen Arbeitsschritten, erklärte Gitte Berner-Lietzau auf Nachfrage der Bürgermeisterin, wurden Materialien wie Bitumen, Tusche und Wachs aufgetragen. Aber auch Asche und Kohle fanden Verwendung auf dem Exponat. Die Erstellung habe in etwa zwei Wochen gedauert. Sie freue sich sehr über die Auszeichnung, so die Künstlerin. Damit gerechnet hatte sie im Vorfeld nicht.


Nachdem die Ausstellung im letzten Jahr wegen Corona ausfallen musste, war die Vernissage ein ganz besonderes Erlebnis für Berner-Lietzau, wie auch „Das Kleine Format“ als Ausstellungskonzept sehr besonders sei. Über dieses Lob freute sich Annunciata Foresti. Sie hatte „Das kleine Format“ bereits im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Auch Bürgermeisterin Sandra Perzul dankte ihr dafür sehr herzlich auch im Namen der Gemeinde. „Das Kleine Format“ sei eine Bereicherung für das kulturelle Leben nicht nur in Dießen. Es habe eine große Anziehungskraft auch über die Landkreisgrenze hinaus. Dies belegten auch die Besucherzahlen. Insgesamt kamen über 1200 Gäste in das Kulturforum im Blauen Haus, um die Jubiläumsausstellung zu sehen, einige davon sogar mehrmals.


Das Thema des nächsten „Kleinen Formats“, das aufgrund des zweijährigen Turnus erst wieder 2024 stattfinden wird, steht bereits fest. Unter dem Titel „Natur“ wird es eine spannende Auswahl künstlerischer Positionen unter Verwendung verschiedenster Medien zu sehen geben, so Forestis Ausblick.


Auf dem Bild zu sehen v. l. n. r.: Gitte Berner-Lietzau, Sandra Perzul und Annunciata Foresti

„Wo bleibt mein Geld?“ – Teilnehmer für nächste Erhebung zu Einnahmen und Ausgaben gesucht

 

Teilnehmer für Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) gesucht. Mitmachen und mindestens 100 Euro Prämie erhalten, EVS als wichtige Datenbasis für politische Entscheidungen


Wofür und wieviel Geld geben die Menschen in Deutschland aus? Wie hoch sind konkret die Ausgaben für Lebensmittel, Wohnen, Verkehr und andere Dinge? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, kurz EVS. Unter dem Motto „Wo bleibt mein Geld?“ führt das Bayerische Landesamt für Statistik gemeinsam mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder von Januar bis Dezember 2023 die nächste EVS durch. Dafür werden in Bayern rund 13 000 Haushalte gesucht, die sich an der größten freiwilligen Befragung der amtlichen Statistik beteiligen. Als Dankeschön erhalten sie eine Geldprämie von mindestens 100 Euro. Hinweis: aktuell läuft auch die Zeitverwendungserhebung (ZVE), beide Erhebungen klingen ähnlich sind aber grundverschieden.


Fürth. Das Bayerische Landesamt für Statistik führt gemeinsam mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Jahr 2023 die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe durch. Hierfür werden ab sofort 13 000 Haushalte in Bayern gesucht. Mitmachen lohnt sich. Man kann nach erfolgter Teilnahme eine Prämie von mindestens 100 Euro erhalten. Zudem liefert die EVS wichtige Daten für politische Entscheidungen zum Bürgergeld und der Inflationsrate. Hinweis: aktuell läuft auch die Zeitverwendungserhebung unter dem Motto „Wo bleibt die Zeit?“, diese Erhebung klingt ähnlich, ist aber grundverschieden.


Dateneingabe jetzt auch digital mit einer App möglich

Jeder Haushalt dokumentiert drei Monate lang seine Ausgaben zum Beispiel für Lebensmittel, Bekleidung und Freizeit. Darüber hinaus werden Fragen zum Haushalt, der Wohnsituation, Ausstattung mit bestimmten Gebrauchsgütern, Vermögenssituation sowie den Haushalts- und Personeneinkommen gestellt. Jeder fünfte Haushalt dokumentiert zusätzlich zwei Wochen lang detailliert die Ausgaben und gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Dies ist wichtig, um den Anteil unterschiedlicher Nahrungsmittel an den gesamten Lebensmittelausgaben bestimmen zu können.

Die Angaben können in einer App ganz bequem von Zuhause oder unterwegs eingetragen werden. Die App wurde speziell für die EVS entwickelt und auf den Bedarf der Erhebung angepasst. Die App funktioniert auch offline und kann sowohl auf dem Smartphone als auch am Computer genutzt werden. Die „klassische“ Teilnahme über Papierfragebogen ist ebenfalls möglich.


Wichtige Datengrundlage für das neue Bürgergeld und die Inflationsrate

Die EVS liefert wichtige Fakten darüber, wofür die Menschen in Deutschland wieviel Geld ausgeben. Die Daten bilden die Grundlage für die Festsetzung von finanziellen Unterstützungsleistungen für Kinder und Erwachsene. Bislang wurden basierend auf den EVS-Ergebnissen beispielsweise die Regelbedarfe für das Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) ermittelt. Zukünftig bilden sie die Datengrundlage für das geplante Bürgergeld.

Die EVS-Daten fließen zudem in die Berechnung der Inflationsrate ein. Aus den Angaben aller Haushalte wird ermittelt, wie groß die Anteile für unterschiedliche Ausgabenbereiche sind. Das ist die Basis für die Zusammensetzung des sogenannten „Warenkorbs“.


Überblick über eigene Ausgaben verschaffen und bis zu 175 Euro als Dankeschön erhalten

Den Teilnehmenden bietet die EVS die Möglichkeit, sich einen Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen und einmal ganz genau festzuhalten: „Wo bleibt mein Geld?“ Zudem gibt es als Dankeschön eine Geldprämie von 100 Euro je Haushalt. Haushalte mit minderjährigen Kindern erhalten zusätzlich 50 Euro. Haushalte, die nach dem Zufallsverfahren darüber hinaus für die zweiwöchige detaillierte Dokumentation der Nahrungs- und Genussmittel ausgewählt wurden, erhalten zusätzlich 25 Euro. Somit ist es möglich, bis zu 175 Euro für die Teilnahme an der EVS 2023 zu erhalten.

Unter www.evs2023.de/teilnahme können Interessierte ab sofort ihren Haushalt zur EVS 2023 anmelden. Aus allen Anmeldungen wird für jedes Quartal nach einem Quotenplan eine Stichprobe gezogen. Das bedeutet, vor Beginn der EVS wird für jedes Bundesland anhand der Bevölkerungsstruktur festgelegt, wie viele Paarhaushalte mit Kindern, wie viele Haushalte von Alleinerziehenden, wie viele Alleinlebende usw. für die Stichprobe benötigt werden. Dies ist wichtig, um die Bevölkerung realistisch abzubilden.


Datenschutz und Geheimhaltung

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet.

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung!

Seeanlagen: Beginn der Landschaftsbauarbeiten

 

Zeitweise Einschränkungen beim Zugang und auf dem Gelände


In den Dießener Seeanlagen herrscht ab 26.09.2022 wieder reger Baustellenverkehr. Die Abbrucharbeiten an der Asphaltdecke beginnen. Das Gelände wird für die nächsten Schritte vorbereitet. Ab Ende Oktober wird mit den Pflasterarbeiten gestartet.


Für die Dauer der Landschaftsbauarbeiten ist immer wieder mit Einschränkungen beim Zugang zu den Seeanlagen und auf dem Gelände zu rechnen, so muss etwa die Unterführung unter den Bahngleisen temporär für ein bis zwei Tage gesperrt werden, da auch hier die Asphaltdecke entnommen wird. Der Zugang zum Dampfersteg bleibt dagegen für die Dauer der Seenschifffahrt bis 16.10.2022 erhalten. Der Betrieb des Seekiosks wird so gut es geht ermöglicht. Die tatsächlichen Öffnungszeiten obliegen jedoch der Kioskbetreiberin. Dies gilt auch für den Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst.


Die Wegeverbindung von Norden nach Süden wird für die Dauer der gesamten Maßnahme grundlegend aufrechterhalten, Unterbrechungen erfolgen im dynamischen Baustellenverlauf und werden nur von kurzer Dauer sein. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, sich an die beschilderte Wegeführung zu halten.


Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich über den Fortgang der Arbeiten. „Die lange Pause hatte zwar auch etwas Gutes. So konnten unsere Kioskpächterin und die Besucherinnen und Besucher noch das schöne Wetter ohne große Baustellenbelastung nutzen“, so Perzul. Zum Ende der Schifffahrtsaison sei es aber wichtig, dass nun auch die Arbeiten wieder aufgenommen würden und das Ende der Umgestaltung somit in absehbare Nähe rücke. Der Großteil der Arbeiten werde noch in diesem Jahr ausgeführt, Restarbeiten seien für nächstes Jahr geplant. Bezüglich der Einschränkungen in den Seeanlagen bittet sie um Verständnis und Rücksichtnahme für die Dauer der Arbeiten.

 

 

Faires Picknick der Fairtrade-Steuerungsgruppen im Landkreis Landsberg


Am Sonntag, 11. September, fand in Dießen ein Faires Picknick statt. Organisiert von Susanne Jung-Kramer von der Fairtrade-Steuerungsgruppe Dießen und Oliver Wild vom Nord-Süd-Forum Landsberg, trafen sich Fairtrade-Steuerungsgruppen aus dem ganzen Landkreis sowie an Fairtrade Interessierte am Viktualienmarkt in Dießen.

Nach vielen coronabedingten Onlinetreffen freuten sich alle über die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Engagierte aus Landsberg, Fuchstal, Windach, Egling, Schondorf und Dießen tauschten Anregungen, Ideen und Initiativen zum Thema Fairtrade aus. Zum Beispiel werden in Landsberg und Egling Fairtrade-Schokolade mit eigenem Cover verkauft, Windach veranstaltet einen Fairtrade-Aktionstag, und aus Schondorf kamen Ideen aus der italienischen Partnergemeinde, in Dießen und Schondorf werden Fußballmannschaften mit Fairtrade-Bällen ausgestattet.


Die Steuerungsgruppe Dießen freut sich besonders, dass nun immer mittwochs Fairtradeprodukte auf dem Viktualienmarkt am Weinstand angeboten werden.

 

Bild: Teilnehmer Faires Picknick, (Foto: Dr. Holger Kramer)

Umleitung Nachtbaustelle: Dießen - Fischen


In der Zeit von Montag, 12.09. bis Samstag, 17.09.2022 werden auf der Staatsstraße 2056 zwischen Dießen und Fischen Straßenarbeiten in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Um die Einschränkungen auf der Strecke möglichst gering zu halten, erfolgen die Arbeiten im Rahmen einer Nachtbaustelle jeweils von 19:00 bis 5:30 Uhr.


Im ersten Bauabschnitt, der bereits am Montag, 12.09.2022 startet und bis Mittwoch, 14.09.2022 dauert, wird die Staatsstraße ab dem Ortsausgang Dießen in südlicher Richtung, Höhe Einmündung Vo-gelherdstraße auf die Weilheimer Straße bis Fischen komplett gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt für den LKW-Verkehr großräumig über Dettenhofen, Thaining und Rott weiter in Richtung Wessobrunn und Weilheim. Der PKW-Verkehr wird ab Dießen über Rott, weiter nach Wessobrunn in Richtung Weilheim umgeleitet.


Innerorts ist während des ersten Bauabschnitts zu beachten, dass die Jägerallee gesperrt wird und nur für Anlieger befahrbar ist. Die Zufahrt ist ausschließlich über die Jahnstraße möglich, nicht aber aus südlicher Richtung über die Staatsstraße 2056 vom Ortseingang Dießen her.


Im zweiten Bauabschnitt der voraussichtlich ab Donnerstag, 15.09. bis Samstag, 17.09.2022 erfolgt, wird lediglich noch der Streckenabschnitt ab dem Abzweig nach Raisting bis Fischen gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Raisting in Richtung Pähl.


Tagsüber wird die Strecke während der gesamten Bauzeit für den Verkehr frei gegeben.
Zuständige Behörde für die Maßnahme ist das Staatliche Bauamt Weilheim.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, der ausgewiesenen Beschilderung zu folgen.

Ampelanlage in Riederau modernisiert

Gefahrenstelle für Fußgänger entschärft

Die Marktgemeinde Dießen hat die Modernisierung der Ampelanlage in Riederau veranlasst. Mit der Umstellung auf LED-Signalgeber konnte die Sichtbarkeit der Ampel deutlich erhöht werden. Die potentielle Gefahrenstelle beim Überqueren der Straße auf Höhe des Kinderhauses wurde mit dieser Maßnahme entschärft.


In der Vergangenheit beschwerten sich immer wieder Fußgänger, die Ampel würde von den anderen Verkehrsteilnehmern zu spät oder gar nicht gesehen. Daraus ergebe sich ein großes Gefahrenpotential. Auch regelmäßige Polizeikontrollen konnten hier keine Abhilfe schaffen. Dem Wunsch der Marktgemeinde an das Straßenbauamt Weilheim, hier weitere Verkehrsschilder aufzustellen, wurde nicht entsprochen. Das Straßenbauamt erklärte, es sei zwar verkehrsrechtlich für diese Straße zuständig, allerdings gebe es hier bereits viele Verkehrsschilder. Weitere Warnschilder würden nicht zu mehr Sicherheit beitragen, so die Begründung.

Die Umbaumaßnahme erfolgte bereits vergangenen Monat und hat Kosten in Höhe von 6389,11 € verursacht.

Schulwegtraining: Jetzt schon üben

Bild: Carl-Orff-Schule (Fotografin: Anne Webert)

Schulanfänger sollen den Situationen unter realen Bedingungen gewachsen sein


Noch sind es einige Tage bis zum Beginn des neuen Schuljahrs 2022/23. Doch Eltern von ABC-Schützen sollten bereits jetzt damit beginnen, geduldig und intensiv mit ihren Kindern den künftigen Schulweg zu üben.


Für Schulanfänger ist es besonders wichtig, sich an gefährlichen Stellen – wie etwa an stark befahrenen oder unübersichtlichen Kreuzungen – sicher zu fühlen und auch zu Hauptverkehrszeiten dem Verkehrsaufkommen gewachsen zu sein. Regelmäßiges Training gibt hier Sicherheit und fördert die Orientierung im Straßenverkehr.


Dabei ist das Elterntaxi – häufig als bequeme und vermeintlich sichere Alternative vorgezogen – nicht die bessere Lösung. Viele Gefahrensituationen und Unfälle entstehen erst durch autofahrende Eltern, hat eine Untersuchung des ADAC herausgefunden. Auch für das Kind ergeben sich viele positive Effekte durch den täglichen, selbständigen Schulweg. Es wird selbstbewusster und lernt vorausschauend zu denken. Kindern, die sich auf dem Schulweg aktiv bewegen, fällt es zudem leichter, sich auf Schulaufgaben zu fokussieren und konzentriert am Unterricht teilzunehmen.


Natürlich heißt das nicht, dass Erstklässler ab dem ersten Schultag alleine gehen müssen. Nach dem regelmäßigen Schulwegtraining in den Ferien können Eltern das Kind auch weiter begleiten. Beobachten und schrittweises Zurückziehen aus der Begleitung wird empfohlen. Das schafft Sicherheit und Vertrauen auf beiden Seiten, beim Kind und bei den Eltern.


Ein Tipp zum Schluss: Die kürzeste Strecke vom Elternhaus zum Schultor ist nicht immer die sicherste. Lassen sich mit einem etwas längeren Weg Gefahrenquellen umgehen, sollten Eltern diesen „Umweg“ für ihr Kind aussuchen. Übrigens: Auch ein längerer Schulweg steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Stadtradeln 2022: "Walter und Gräte" kommt auf Platz 6

Das diesjährige Stadtradeln war wieder ein voller Erfolg im Landkreis Landsberg am Lech. Insgesamt 162 Teams wurden während des STADTRADELN-Zeitraums gegründet.


Auch in der Marktgemeinde Dießen fand sich eine Gruppe bestehend aus Marktgemeinderäten und Rathausmitarbeitern zusammen. An den Start für ein gutes Klima gingen sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mit dabei war auch Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul. Insgesamt 913 Kilometer wurden mit dem Fahrrad anstelle des Autos zurückgelegt.


Auf das Konto von „Walter und Gräte“, so wurde das Team von Initiatorin Gabriele Übler genannt, gingen am Ende der Aktion 141 kg eingespartes CO². Verglichen mit dem erstplatzierten FC Dettenschwang, der mit einem Team von 45 Personen 16 206 Kilometer gesammelt hat, ist dies vergleichsweise bescheiden. Dennoch, so Bürgermeisterin Sandra Perzul, sei man durchaus stolz auf das Ergebnis. Die Gruppe aus Marktgemeinderäten und Rathausmitarbeitern habe in diesem Jahr zum ersten Mal am Stadtradeln teilgenommen. Dafür sei eine stolze Zahl an Kilometern zusammengekommen. Zu bedenken sei, dass viele der Mitarbeiter wirklich kurze Arbeitswege haben. Diese haben sich dafür in der Freizeit deutlich ins Zeug gelegt. Für nächstes Jahr hofft Sandra Perzul, dass sich noch mehr Gremiumsmitglieder und Mitarbeiter am Stadtradeln beteiligen.


Mit insgesamt 753.330 geradelten Kilometern im Landkreis Landsberg am Lech wurde der „STADTRADELN“-Kilometerrekord aus dem Jahr 2020 deutlich übertroffen. Die insgesamt 3.262 Radlerinnen und Radler haben damit umgerechnet 116 Tonnen CO² eingespart.


Alle Ergebnisse zum Stadtradeln in Dießen am Ammersee gibt es zum Nachlesen unter www.stadtradeln.de/diessen.

1. Dießener Minigolfturnier

Wer holt sich den Wanderpokal nach Hause?

Für ein weiteres Highlight im Sommerferienprogramm, das 1. Dießener Minigolfturnier, gibt es noch freie Plätze. Bereits im Vorfeld kann man am Montag, 08.08.2022 zum Schnuppern in die Dießener Minigolfanlage kommen, am 10.08.2022 findet hier die Qualifikation statt und am 12.08.2022 das eigentliche Turnier mit großem Finale und Siegerehrung. Als Preis winkt ein stattlicher Wanderpokal, den man für ein Jahr behalten darf.

Die Zeiten sind jeweils von 9 bis 14 Uhr. Teilnehmen können dabei alle von 6 – 99 Jahren, also gerne auch die Großeltern. Eine kleine Teilnahmegebühr in Höhe von 2 Euro pro Spieler und Tag ist zu entrichten.
Anmelden kann man sich direkt vor Ort in der Minigolfanlage oder über www.ammerseewest.feripro.de.

Die Veranstalter freuen sich auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Das wird ein Riesenspaß in den Boxleranlagen“, freut sich auch Juze-Leiter Simon Brieger.

 

Briefwahlunterlagen werden noch bis Freitag, 05.08.2022 um 12 Uhr ausgehändigt

Mit Blick auf die Abstimmung zum Bürgerbegehren am Sonntag, 07.08.2022 möchte die Gemeindeverwaltung noch darauf hinweisen, dass die Briefwahlunterlagen nur während der offiziellen Bürozeiten ausgehändigt werden können. Vor der Wahl ist dies noch bis Freitag, 05.08.2022 um 12 Uhr möglich.

In besonderen Ausnahmefällen kann ein Wahlschein noch am Abstimmungstag beantragt werden. Dies trifft zu bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung, wenn der Wahlraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann.

In diesen Fällen ist es möglich, sich am Wahltag im Einwohnermeldeamt einen Abstimmungsschein ausstellen zu lassen. Das Einwohnermeldeamt ist hierfür von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Mit der Abholung der Briefwahlunterlagen im Notfall kann eine dritte Person beauftragt werden. Erforderlich sind dann entsprechende Vollmachten und ein amtlicher Ausweis.

Fragen rund um die Briefwahl beantwortet das Wahlamt über die E-Mail-Adresse ewo(at)diessen.de oder telefonisch unter 08807 9294 18.

Bürgerinnen und Bürger die gerne per Briefwahl abstimmen möchten, werden um Beachtung gebeten.

 

Defekte Rathausuhr

 

Aufgrund eines Stromausfalls Ende Juli funktionieren die Rathausuhr und das Schlagwerk aktuell nicht.

Der Defekt konnte auch von einem Techniker nicht behoben werden, so dass der Einbau einer neuen Steuerung erforderlich ist. Eine Spezialfirma wurde bereits beauftragt. Termin für die Arbeiten an der Rathausuhr und am Schlagwerk ist Mitte August.
Bis dahin werden die Dießener Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Nachsicht gebeten.

 

Sommerferienprogramm: Es gibt noch freie Plätze

Umfangreiches Angebot von Dießen bis Schondorf online buchbar: www.ammerseewest.feripro.de


Endlich ist es nach zwei Jahren Corona-Pause wieder möglich, ein buntes und umfangreiches Sommerferienprogramm mit vielen unterschiedlichen Aktionen und Events zu nutzen.


Auch kurz vor den Ferien gibt es noch freie Plätze. Vom Pfadfinder-Schnupperlager, einem Bogenschießkurs bis hin zu tollen Wassersportangeboten wie SUP-Kursen, einer Floßfahrt auf der Amper und einem Segelkurs – das Angebot ist vielfältig und sehr abwechslungsreich aufgrund der Möglichkeiten, die der Ammersee bietet.


Eine Übersicht über das gesamte Sommerferienprogramm gibt es auf der Internetseite www.ammerseewest.feripro.de. Hier kann man sich auch gleich anmelden. Sollte ein Kurs ausgebucht sein, besteht die Möglichkeit sich auf die Warteliste setzen zu lassen.


Bei allen Fragen stehen auch die jeweiligen Jugendtreff-Leiter gerne zur Verfügung.

Der Markt Dießen wünscht allen Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern eine schöne und unbeschwerte Ferienzeit.

 

Parkplatzausbau Rotter Straße - Infoveranstaltung

Bild: Planungsstand Januar 2022

+++ Präsentation zur Veranstaltung hier! +++


Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Durchführung des Bürgerentscheides zum geplanten Parkplatzausbau an der Rotter Straße.


Um alle Wahlberechtigten in Dießen über die Hintergründe und Fakten zur geplanten Maßnahme ausführlich informieren zu können, lädt Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul auch im Namen der befürwortenden Gemeinderäte zur Infoveranstaltung am

Mittwoch, 13.07.2022 um 19.30 Uhr in die Halle IV. der Carl-Orff-Schule ein.


Sie wird sich zusammen mit Vertretern des Gemeinderates allen Fragen zum Projekt stellen und die Hintergründe für die geplante Baumaßnahme erläutern. Auch ein Fachmann des Planungsbüros und eine Vertreterin der TU München werden anwesend sein und können zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit Auskünfte geben.


Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich auf eine rege Beteiligung an der Infoveranstaltung. Der Parkplatzausbau sei ein wichtiges Projekt für Dießen. Für eine fundierte Entscheidung sei es von großer Bedeutung alle Hintergründe und Fakten zu kennen. Das häufig gehörte Kostenargument und die befürchtete Flächenversiegelung ließen sich relativieren, wenn man wisse, was dahinterstecke und dass der Parkplatz auch nachhaltige und ökologische Aspekte erfülle. Eine naturnahe Ortsgestaltung auch an dieser Stelle sei ein wichtiger Grundsatz der Planung.


Am 07.08.2022 findet ein Bürgerentscheid zum Parkplatzausbau statt. Zusammen mit diesem Bürgerentscheid wird ein Ratsbegehren auf Initiative des Marktgemeinderates durchgeführt. Die Bürgerinnen und Bürger haben so die Möglichkeit, ausdrücklich für oder gegen die Ausbaupläne an der Rotter Straße zu stimmen. An der Abstimmung kann teilgenommen werden durch persönliche Stimmabgabe am Wahltag oder per Briefwahl.


Aufgrund der Größe des Veranstaltungsortes können nicht mehr als 200 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Es wird um frühzeitiges Kommen gebeten. Das Tragen einer FFP2-Maske wird empfohlen.


Wichtige Informationen zum Thema „Parkplatz Rotter Straße“ wie Hintergründe, Fragen und Antworten sind auch zu finden auf www.diessen.de.

Parkplatzausbau Rotter Straße: Fragen und Antworten


Hintergründe, Fragen und Antworten
 

Der Marktgemeinderat des Marktes Dießen am Ammersee hat sich in der Sitzung am 31.01.2022 mit 16:5 Stimmen mehrheitlich für die vorgestellte Planung zum Umbau des Parkplatzes an der Rotter Straße ausgesprochen.

Der ursprüngliche Beschluss liegt bereits vier Jahre zurück: der damalige Marktgemeinderat hat am 11.06.2018 den Umbau des Parkplatzes mit 21:1 Stimmen beschlossen, die Planungsvorbereitungen und Voruntersuchungen laufen dafür seit Sommer 2015.

Ursprünglich war zunächst ein deutlich größerer Parkplatz mit ca. 150 Stellplätzen angedacht. In Absprache mit der Städtebauförderung und auf der Grundlage von eigens dafür durch ein Planungsbüro konzipierten Gestaltungsvarianten, sprach sich das Gremium für eine aufgelockerte Parkplatzanordnung mit ca. 92 Stellplätzen und intensiver Grünanlage aus und beschloss diese Variante zu realisieren.

Die Planung wurde vor kurzem auch nochmals mit der Städtebauförderung Bayern abgesprochen, welche ihrerseits Empfehlungen zu den Grünflächen der Stellplätze, zur Oberflächengestaltung, Begrünung und zur Einrichtung von Elektro-Stellplätzen eingebracht haben. Gerade in Bezug auf die notwendige Verbesserung der Oberflächenwassersituation lieferte die Städtebauförderung Hinweise zur „Wassersensiblen Siedlungsentwicklung“.


Um etwas mehr Klarheit in die aktuelle öffentliche Diskussion zu bringen und die Hintergründe zu der Entscheidung im Gemeinderat transparenter zu gestalten, wurden nachfolgend die wichtigsten Aspekte zum geplanten Parkplatzausbau schriftlich formuliert.
 

1. Bedarf: Warum wird der Parkplatz benötigt?

Es gibt aktuell leider nicht genügend Parkflächen in der Marktgemeinde. Gerade an den Wochenenden oder bei Veranstaltungen im Ortskern, am See, am Marienmünster, vor dem Kloster oder der Mädchenrealschule kommt es zu völlig überfüllten Parkflächen, Straßenabschnitten und unkontrolliertem Parken in Wiesenflächen, sehr zum Leidwesen auch der Eigentümer.  

Dießen ist ein Tourismusmagnet. Viele Besucherinnen und Besucher kommen mit dem eigenen PKW in die Marktgemeinde und benötigen dann entsprechende Abstellflächen. Von diesen Touristen lebt das heimische Gewerbe und die Gastronomie. Der öffentliche Nahverkehr ist leider noch nicht soweit ausgebaut und gut vernetzt, dass in unserer ländlichen Struktur auf das Kfz verzichtet werden kann. Zug- und Busanbindungen sind oftmals mangelhaft und stark ausbaufähig. Auch wenn sich der aktuelle Marktgemeinderat für eine entsprechende Verbesserung der Situation im öffentlichen Nahverkehr (Beispiel: Buslinie nach Herrsching) einsetzt, sind viele Menschen auf ihren PKW angewiesen.

In der aktuellen öffentlichen Diskussion wird häufig angeführt, dass der aktuelle Parkplatz nur sporadisch genutzt würde. Die Nachfrage nach ganzjährigen Stellplätzen an diesem Ort ist jedoch in den letzten Jahren verstärkt gestiegen und wird immer wieder an die Gemeinde herangetragen. Eine ganzjährige Nutzung ist aber aufgrund der aktuellen Beschaffenheit des Platzes nicht möglich.


2. Wie wird die Fläche aktuell genutzt? Wie ist der Zustand der Fläche?

Das Grundstück ist schon jetzt ein bestehender Parkplatz und wird nicht komplett neu geschaffen. Dazu wurden vor einiger Zeit Fahrwege provisorisch mit Kies aufgeschüttet. Jedoch lässt die aktuelle Oberflächenbeschaffenheit eine ordnungsgemäße Nutzung auf Dauer nicht zu. Die Stellplätze sind derzeit als Grünflächen weitestgehend unbefestigt, wodurch der Parkplatz bei Regenwetter häufig durchnässt und nicht genutzt werden kann.

Bei den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen ist es geboten, das Oberflächenwasser über das gesamte Grundstück soweit wie möglich zu sammeln und gedrosselt abzuführen.

Aktuell fließt das Oberflächenwasser bei Starkregen von den oberhalb liegenden unbefestigten Flächen auf die Rotter Straße und wird in die Hofmark abgeleitet. Die vorhandenen Straßenentwässe rungseinrichtungen nehmen das zusätzlich ankommende Wasser nicht ganz auf. Dadurch wird der Straßenverkehr stark beeinträchtigt. Im jetzigen Zustand ist eine Versickerung des anfallenden Regenwassers aufgrund des bindigen undurchlässigen Untergrundes nach vorliegendem Baugrundgutachten nicht möglich.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird hier eine Verbesserung der bestehenden Verhältnisse dadurch erreicht, dass Rückhalteräume eingebaut werden, die das zusätzlich anfallende Oberflächenwasser in Mulden zeitweise zurückhalten und somit gedrosselt in das Entwässerungssystem einleiten.


3. Asphaltierung: Wird die ganze Fläche versiegelt?

Die Parkflächen für die abgestellten Fahrzeuge werden gepflastert und nur die Fahrwege werden asphaltiert. In der vorliegenden Planung wurden Parkplatzgruppen von vier bis neun Fahrzeugen vorgesehen, diese werden teilweise durch Grünflächen unterteilt. Insgesamt können mit der Planung 86 Stellplätze, davon 2 behindertengerechte Parkplätze errichtet werden. Die beiden Behindertenstellplätze befinden sich unmittelbar neben dem Zugang zum Parkplatz.

In der mit der Städtebauförderung abgestimmten Planung wurde besonders viel Wert daraufgelegt, dass die Stellplätze mit einem hohen Grünanteil und möglichst sickeroffen gestaltet werden. Erklärtes Ziel auch im Marktgemeinderat ist es, die Oberflächen so naturnah wie möglich zu gestalten.


4. Wie wird der Parkplatz dem Bedürfnis der E-Mobilität gerecht und einer möglichst naturnahen Ortsgestaltung?

Um der sich verändernden Mobilitätssituation Rechnung zu tragen und zukunftsfähig zu sein, werden Stellplätze mit Ladestationen für die Elektromobilität ausgestattet werden.
Auf dem geplanten Parkplatz werden zahlreiche Bäume und Büsche für eine verstärkte Begrünung gepflanzt um die aktuell trostlose Kiesfläche wieder natürlicher zu gestalten.

 

5. Finanzierung: Wer soll das bezahlen?

Als Kosten für den Parkplatzbau wurde von den Planern die Summe von 760.000 Euro errechnet. Von Seiten der Städtebauförderung ist jedoch eine Förderung sowohl für die Bepflanzung und Begrünung der Parkfläche zugesichert worden.

Des Weiteren hat der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am 14. März 2022 mit großer Mehrheit die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung beschlossen, die auch auf dieser Parkfläche installiert werden soll, um damit die Kosten zu refinanzieren.


6. Auswirkungen und Ziel: Was soll ein Parkplatz an dieser Stelle nutzen?
 
Ziel ist es den Verkehr aus dem Ortskern auszulagern. Um auch für die Fußgänger endlich einen verkehrssicheren Zugang zum Parkplatz gewährleisten zu können, wurde in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt eine Überquerungshilfe im unteren Drittel des Grundstücks, nördlich der Einmündung des Klosterhofs vorgesehen, die auch behindertengerecht errichtet werden soll und die Verkehrssicherheit vor allem für Kinder und ältere Personen an dieser befahrenen Stelle stark erhöht. Gerade die oftmals sehr gefährliche Situation an der Mädchenrealschule für die Kinder morgens und mittags kann dadurch verbessert werden.

Die Marktgemeinde plant außerdem in unmittelbarer Nähe auf einem gemeindlichen Grundstück an der Kuppe der Landsberger Straße eine neue Kinderbetreuungseinrichtung. Ein großes Problem wird dabei die Zufahrt auf das Gelände sein, da sich diese in einer unübersichtlichen Kurve darstellt und Unfallpotential mit sich bringen wird. Für das Bringen und das Abholen der zu betreuenden Kinder werden dann dringend verkehrssichere Parkplätze in der Nähe nötig sein. Der Lehrerparkplatz an der Carl-Orff-Schule ist hierfür aus Kapazitätsgründen nicht ausreichend.

Die Stellplätze vor dem heimischen Gartencenter eignen sich aufgrund der zu weiten Entfernung nicht als realistische Alternative bei Veranstaltungen an der Mädchenrealschule, im Marienmünster, Feierlichkeiten im Kloster oder im Traidtcasten.


7. Was sagt das ISEK zum Parkplatz an der Rotter Straße und warum ist das ISEK nicht bindend?

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Marktgemeinde Dießen wurde im Jahr 2018/19 fertiggestellt und war eine Momentaufnahme der damaligen Situation. In diese Bewertung nicht eingeflossen sind die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen, wie z.B. der gestiegene Parkraumdruck durch stetigen Zuzug und die Entstehung weiterer Wohnbebauung gerade in diesem Bereich der Marktgemeinde, die Schaffung einer Kinderbetreuungseinrichtung an der Carl-Orff-Schule.

Die Entwicklungskonzepte können von Gemeinden in Auftrag gegeben werden und dienen als Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung der nächsten Jahre. Sie leiten konkrete Maßnahmen aus der Gesamtstrategie ab. Die Erstellung eines ISEK ist zwingende Fördergrundlage für sämtliche Programme der Städtebauförderung. Dabei berücksichtigt es regionale und gesamtstädtische Rahmenbedingungen. Die Entscheidung zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem ISEK liegt beim Gemeinderat.

Da es sich bei dem ISEK aber um einen Prozess handelt, wird der Erfolg erst durch eine regelmäßige Evaluierung, also durch eine sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung, garantiert. Das Konzept ist nicht als abschließende Planung zu verstehen, sondern sollte beständig ergänzt und fortgeschrieben werden. Der Marktgemeinderat kann das ISEK je nach Bedarf alle zwei bis drei Jahre an veränderte Rahmenbedingungen anpassen und weiterführen.

 

 

Neuer Sand für die Dießener Strandbäder


Beachvolleyballfelder in St. Alban und Riederau werden aufgefüllt


Insgesamt rund 53 Tonnen feinster Sand werden aktuell von unseren Bauhofmitarbeitern mit Bagger verteilt und per Hand glattgezogen. Pro Volleyballplatz sind es rund 20 Tonnen, die in die bestehenden Felder eingearbeitet werden. Die restliche Menge wird für den Spielplatz im Strandbad St. Alban verwendet.


Besonders bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die Beachvolleyballplätze in beiden Standbädern sehr beliebt und erfreuen sich reger Nutzung.

 

Bild: Strandbad St. Alban

STADTRADELN 2022 im Landkreis Landsberg am Lech

Radl-Zeitraum ist vom 26. Juni - 16. Juli 2022

Die Anmeldung zum STADTRADELN ist bereits möglich.
Weitere Infos hier:
www.stadtradeln.de/landkreis-landsberg.


In diesem Jahr findet wieder die STADTRADELN-Aktion im Landkreis Landsberg am Lech statt: Auch die Marktgemeinde Dießen ist während des Radl-Zeitraums mit dabei. Vom 26. Juni bis einschließlich 16. Juli 2022 sind wieder alle radlinteressierten Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, so viele Kilometer wie möglich auf dem Rad zurückzulegen. Eingeläutet und beendet wird der STADTRADELN-Aktionszeitraum mit einer Auftakt- und Abschlussfahrt, die wie im letzten Jahr als Sternfahrten organisiert sind.


Wie bei den letzten zwei STADTRADELN-Aktionen 2020 und 2021 spendet auch in diesem Jahr das EDEKA-Logistikzentrum in Landsberg eine großzügige Summe, abhängig von der geradelten Kilometerleistung, zugunsten einer sozialen Initiative im Landkreis. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf die Lebenshilfe Landsberg, die von dem Spendenerlös E-Bikes anschaffen möchte: Mit diesen E-Bikes haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Landsberg die Möglichkeit mit dem Fahrrad zwischen den verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe zu fahren.


Seien Sie also dabei, wenn es wieder heißt: Radeln für ein gutes Klima im Landkreis Landsberg am Lech.

Jugendprojekt „Zukunftsmacher“ startet in Dießen

+++ Teil 2 am 24.06.2022 ab 18 Uhr +++
Bürgermeisterin Sandra Perzul lädt Jugendliche zur Teilnahme ein


Bei politischen Entscheidungen mitzuwirken, mitzureden und sich aktiv im Ortsgeschehen zu beteiligen, dazu ruft Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul alle jungen Menschen der Marktgemeinde auf. Dies geschieht im Rahmen des Projektes „Zukunftsmacher“ in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring. Hierzu werden alle Jugendliche ab 12 Jahren zu Workshops unter der Leitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisjugendringes eingeladen.


Um den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Raum geben zu können, wurden für die Zukunftswerkstätten zwei gesonderte Termine festgelegt. Zum ersten Termin am 13.05.2022 sind alle Jugendlichen im Alter von 18 bis 27 Jahre eingeladen. Der zweite Termin findet am 24.06.2022 statt und ist für die Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren vorgesehen.

Die Workshops, auch „Zukunftswerkstätten“ genannt, finden in der Halle 4 der Carl-Orff-Volksschule statt und verlaufen in drei Phasen. Zu Beginn können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei äußern, austauschen und auch ihrem Unmut Luft machen. In der zweiten Phase, der Fantasiephase, werden alle Ideen und Wünsche der Jugendlichen zusammengetragen, ohne sich dabei hinsichtlich der Umsetzbarkeit gedanklichen Restriktionen unterwerfen zu müssen. In der Phase 3, der Verwirklichungsphase, werden die Ideen aus Phase 2 dann realisierbar mit Kosten und Regeln weitergedacht. Das Resultat ist das Endergebnis der Zukunftswerkstatt und kann an entsprechende Verantwortliche weitergereicht oder selbst angepackt und verwirklicht werden.


Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich auf das Projekt und den Austausch mit den Jugendlichen. „Dießen ist die vierte Gemeinde in der dieses schöne Projekt mit dem Kreisjugendring stattfindet. Ich freue mich sehr in den engeren Austausch mit den Jugendlichen zu kommen. Nach der Wahl des Jugendbeirates ist dies nun ein wichtiger Schritt in Richtung aktive Ortsentwicklung im Sinne unserer nächsten Generation.“


Die Einladung zur 1. Zukunftswerkstatt wurde von der Marktgemeinde an jeden Jugendlichen per Post verschickt.

Bürgermeisterin Perzul überreicht Dankurkunde

Über 20 Jahre langes Engagement im Marktgemeinderat für Dießen am Ammersee


Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul empfing kürzlich Antoinette Bagusat und Hannelore Baur im kleinen feierlichen Kreis im Rathaus zur Überreichung der Dankurkunde im Namen der Marktgemeinde Dießen. Die Geehrten gehören damit zu den dienstältesten Marktgemeinderäten in Dießen am Ammersee zusammen mit Volker Bippus (UBV), der an diesem Tag leider verhindert war.
 

Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) ist bereits seit 2002 Marktgemeinderätin in Dießen am Ammersee. Als solche war sie über lange Jahre hinweg Referentin für Schulen. Daneben hatte sie sich ehrenamtlich als Elternbeiratsvorsitzende an der Carl-Orff-Schule und der Musikschule engagiert. Später war sie Mitglied im Förderverein des Ammersee-Gymnasiums. Aktuell ist sie Referentin für Senioren, aktiv tätig im Verein Nachbarschaftshilfe Dießen e. V. und in der Vorstandschaft des Dießener Frauenbundes. Für Antoinette Bagusat hatte es schon immer hohe Priorität, sich für Menschen in ihrem Umfeld zu engagieren. Es mache ihr bis heute Freude, sich um die Belange der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu kümmern. Dabei sei ihr jahrelanges Engagement auch von Vorteil, denn je länger die Zugehörigkeit in so einem Gremium, umso vernetzter werde man, und umso besser finde man Wege anderen zu helfen.
 

Als weiteres langjähriges Marktgemeinderatsmitglied wurde Hannelore Baur (SPD) geehrt. Sie ist auch seit 2002 Teil des Rates, hatte aber bereits seit 1996 Erfahrungen als Ortsprecherin für Dettenhofen sammeln können. Dies hatte sie darin bestärkt, insbesondere als Frau für den Marktgemeinderat zu kandidieren und sich weiter zu engagieren. Daneben war Hannelore Baur auch in weiteren Ehrenämtern tätig, so zum Beispiel viele Jahre im Elternbeirat der Carl-Orff-Schule und der Realschule, ebenso im Vorstand der Arbeiterwohlfahrt und als Vorsitzende der Dießener Musikschule. Im Marktgemeinderat war sie Feuerwehrreferentin und aktuell ist sie Referentin für Tourismus.
 

Für die Arbeit im Marktgemeinderat, finde sie den fraktionsübergreifenden Austausch wichtig, besonders auch nach kontroversen Diskussionen. In den letzten beiden Jahren war dies kaum möglich wegen Corona. Das bedauert sie. Gleichzeitig hat sie die Hoffnung, dass dies nun wieder besser werde. Ihr Anspruch als Marktgemeinderätin war es immer, etwas für Dießen zu erreichen. Ihre Motivation dabei: Altes erhalten und Neues gestalten. Schließlich sei Dießen mit seinen Ortteilen der beste und schönste Ort zum Leben.
 

Ebenso seit 20 Jahren Teil des Rates und somit dritter Empfänger der Dankurkunde ist Volker Bippus (UBV). Aktuell ist er mit im Finanz- und Verwaltungsausschuss, sowie stellvertretend im Bau- und Umweltausschuss tätig. Neben seiner Gemeinderatstätigkeit ist Volker Bippus Vorstand beim Traditionsverein MTV Dießen mit seinen elf Sparten und rund 1460 Mitgliedern. Außerdem ist er Sprecher des Vorstands im Pfarrgemeinderat und auch im Vorstand der Dießener Kolpingfamilie.
 

Bürgermeisterin Sandra Perzul freute sich mit den Geehrten und dankte auch ganz persönlich für das langjährige und verlässliche Engagement und die gute Zusammenarbeit. Es sei sehr beeindruckend, wie viel Engagement auf sie als Einzelpersonen zurückzuführen sei und wie viel Gutes sie jeweils mit ihrer Arbeit und in ihren Vereinen bewirkt hätten. Die Bürgermeisterin wünschte dafür auch weiterhin viel Kraft und Energie.
 

Bild: v. l. n. r.
Antoinette Bagusat (Dießener Bürger), Bürgermeisterin Sandra Perzul, Hannelore Baur (SPD),

Volker Bippus (UBV) konnte aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.

Seeanlagen: Neue Brücke eingehoben


Fortschritt in den Seeanlagen

42 Tonnen schwer, 12,5 Meter lang und 4,30 Meter breit ist die neue Brücke in den Seeanlagen. Am Mittwoch wurde das schwere aber dennoch filigrane Betonbauwerk in seine Endposition gebracht. Hier ersetzt es die in die Jahre gekommene und marode "Rialto-Brücke", die bereits vor Monaten dort entfernt wurde. Die neue Brücke ist wesentlich breiter angelegt und führt barrierefrei mit vergleichsweise geringer Steigung über den Mühlbach.

Nach einer Stunde waren die gröbsten Arbeiten erledigt, nur noch die Stahlträger mussten eingepasst werden. Aktuell nutzbar ist die Brücke dennoch nicht, da die endgültige Betonierung noch für 28 Tage aushärten muss. Zudem erhält die Brücke noch ein Stahlgeländer mit Holzauflagen.

Bis die neue Brücke nutzbar ist und speziell auch im Hinblick auf den bevorstehenden Töpfermarkt, wird die grüne Behelfsbrücke ertüchtigt und für die Benutzuung freigegeben.

 

 

Pflegestützpunkt: Beratung im Dießener Rathaus

Offene Sprechstunde ab 18.05.2022
jeden 3. Mittwoch im Monat von 10 – 12 Uhr


Im Sinne einer wohnortnahen und niederschwelligen Beratung für ratsuchende Menschen wird eine offene Sprechstunde des Pflegestützpunktes Landsberg am Lech ab 18.05.2022 nun auch im Rathaus Dießen angeboten. Die Marktgemeinde stellt hier die entsprechenden Räumlichkeiten im Erdgeschoss, Raum 008 zur Verfügung. 

Die Beratung über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes Landsberg erfolgt neutral und kann kostenfrei von allen Ratsuchenden in Anspruch genommen werden. Die Themen, um die es dabei geht, sind:

  • Pflege und Versorgung
  • Leistungen der Pflegeversicherung und Krankenkasse
  • Unterschiedliche regionale Hilfsangebote in der Pflege
  • Koordinierung der Angebote
  • Unterstützung bei der Inanspruchnahme

Geplant ist, die Sprechstunde immer am 3. Mittwoch im Monat stattfinden zu lassen. Weitere geplante Termine sind jeweils am 15.06., 20.07. und 17.08.2022.

Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Jutta Bährle und Diana Grießhaber unter der Telefonnummer 08191 129-1555 zur Verfügung.

 

Mein Daheim mit Juliane Banse

+++ Sondervorstellung "Mein Daheim - im Oberland": Samstag, 7. Mai 2022 um 20 Uhr (Einlass 18 Uhr) im Blauen Haus +++

 

Durch ihr Dießen am Ammersee führt uns Juliane Banse, die als Opernsängerin auf den Bühnen der Welt unterwegs ist und am renommierten "Mozarteum" in Salzburg Gesang unterrichtet;

- die Opernsängerin zeigt uns ihren Garten, der von den Ausmaßen eher einem Park gleicht und erzählt dessen Geschichte - nach dem 2. Weltkrieg kauften Alwin Seifert und seine Frau Maria, die Schwester von Carl Orff, das große Grundstück; Alwin Seifert, der seit den 1930er Jahren als der Landschaftsarchitekt und Vorreiter biodynamischen Landbaus galt, legte hier seinen idealen Garten an; auch das Wohnhaus, in dem heute Juliane Banse mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt, wurde ganz nach den Vorstellungen von Alwin und Maria gestaltet;

- einer von Julianes Lieblingsplätzen in Dießen ist die Seepromenade, zu der sie uns heute im strömenden Regen führt und die gerade eine einzige Baustelle ist; umgeben von Bauzäunen und Transparenten kann man nur erahnen, was hier gerade entsteht - eine neue Promenaden-Anlage für Alt und Jung mit höchstem Freizeit-, Kultur- und Erholungswert für Dießen, seine Bürger und seine Gäste;

- das Marienmünster Mariä Himmelfahrt des ehemaligen Augustiner Stiftes überragt ganz Dießen und Juliane Banse trifft hier Stephan Ronkov, den Kantor der Kirche; er führt sie hinauf ins Orgelgestühl, wo Juliane Banse seit Beginn der Corona-Zeit zusammen mit dem Kantor an vielen Sonntagen gesungen hat, nachdem der Chor nicht mehr auftreten durfte; begleitet von Stephan Rankov an der Orgel singt Juliane auch für uns "Schlafendes Jesuskind";

- die Sonne hat die Regenwolken vertrieben und über dem Grundstück des bekannten Komponisten Carl Orff scheint die Herbstsonne, als Juliane Banse uns zu seinem ehemaligen "Komponierhaus" und dort in sein frühres Arbeitszimmer im ersten Stock führt - hier scheint es so, als würde der große Carl Orff gerade eine Kaffee-Pause machen und würde jeden Moment wieder zur Tür hereinkommen.

Rätselhafter Fund: Ist die weiße Stoffbahn eine Friedensflagge?

Gesucht werden Zeitzeugen und Bildmaterial aus der Zeit um 1945

Aus der Museumssammlung des Dießener Heimatvereins gelangte kürzlich ein Objekt ins Marktarchiv Dießen, das Rätsel aufgibt. Es handelt sich um eine ca. 4,5 m lange weiße Stoffbahn, über die es bisher keinerlei Informationen gibt. „Sie wurde vermutlich einfach aus einem zerschnittenen Bettlaken zusammengenäht“, erklärt Archivarin Barbara Blankenburg. Niemand wisse, wie sie in den Taubenturm gelangt sei und was es mit ihr auf sich habe. „Es wäre möglich“, so ihre Einschätzung, „dass es sich um eine sogenannte weiße Flagge handelt.“

Aufgrund ihrer Länge sei es nicht sehr wahrscheinlich, dass sie aus einer der unzähligen Dießener Theateraufführungen stamme – vielmehr könne man sich vorstellen, dass sie vom Turm des Marienmünsters oder vom Taubenturm herunterhing. Beim Einzug der amerikanischen Truppen am Sonntag, den 29. April 1945 leistete Dießen keinen Widerstand, sondern wurde friedlich an die Alliierten übergeben. Es wäre daher möglich, dass anden Gebäuden im Ort derartige weiße Fahnen aus den Fenstern hingen.


Archivarin Barbara Blankenburg sucht nun nach Zeitzeugen und Berichten über das Kriegsende. Aufschlussreich könnten in diesem Zusammenhang auch alte Bilder aus der Zeit um 1945 sein. Vielleicht findet sich dabei die Lösung des Rätsels um die weiße Stoffbahn.
 

Bei ihrer Arbeit geht es ihr aber vor allem auch darum, Geschichten, Aufzeichnungen und Bilder für die Nachwelt zu bewahren. Für weitere Informationen und Fragen steht Archivarin Barbara Blankenburg gerne per E-Mail unter barbara.blankenburg@diessen.de zur Verfügung. Telefonisch ist sie donnerstags und freitags von 9 – 12 Uhr erreichbar. Die Aufzeichnungen zu Dokumentationszwecken können auf Wunsch auch anonymisiert werden. Dies kann schriftlich zugesichert werden.

Kleinstadtakademie: 2. Transferwerkstatt fand in Dießen statt


Fünf verbundene Kleinstädte tauschen sich zur „Neuen Arbeitswelt“ aus

2. Transferwerkstadt im Modellvorhaben der Kleinstadtakademie ist in Dießen am Ammersee erfolgreich verlaufen


Welche Entwicklungschancen erwachsen Kleinstädten aus dem Wandel der Arbeitswelt und wie können diese aktiv genutzt werden? Dieses Thema verbindet für zwei Jahre die fünf Kleinstädte Mölln (Schleswig-Holstein), Wittenberge (Brandenburg), Dippoldiswalde (Sachsen), Oestrich-Winkel (Hessen) und Dießen am Ammersee (Bayern) in einem vom Bundesbauministerium geförderten Projekt. Im Verbund sollen in einem Modellvorhaben „Kooperative Entwicklung kleinstädtischer Transformationspfade im Themenfeld Neue Arbeitswelten“ Wissensbausteine für eine künftige bundesweite Kleinstadtakademie entwickelt werden.

Im Mai 2021 gestartet, trafen sich die maßgeblichen Akteure des Kleinstadtverbundes zum Wochenanfang am Ammersee in Dießen. Bei ihrer 2. Transferwerkstatt stellten sie die in den einzelnen Kommunen gemachten Projektfortschritte vor und berieten das weitere Vorgehen, tauschten Erfahrungen aus und intensivierten ihre Zusammenarbeit.

Zur Eröffnung hatten Dießens 1. Bürgermeisterin, Sandra Perzul, und ihr Stellvertreter, Roland Kratzer, der in Dießen für das Kleinstadtakademie-Projekt verantwortlich ist, die Gäste aus den verbundenen Kommunen sowie von der Projektagentur CoWorkLand, von der wissenschaftlich-methodischen Begleitung der TH Lübeck und von foresightlab, Berlin, im Rathaus begrüßt.

Der Vorstellung der Marktgemeinde Dießen durch Bürgermeisterin Perzul schloss sich ein Impulsvortrag von Dr. Peter Cammerer aus Dießen an. Der erst kürzlich ausgeschiedene Betriebsrat der BMW AG am Standort München, er war u.a. Vorsitzender des Personalausschusses und Verhandlungsführer der Betriebsvereinbarung „Mobilarbeit“ seit 2013, ist Mitstreiter in der Dießner Kleinstadtakademie Taskforce „Kleinstadtakademie“. Er sprach über Entwicklungen in der Arbeitswelt aus Sicht von Großunternehmen sowie deren Beschäftigten und stellte seine Schlussfolgerungen daraus für kleinstädtische Entwicklung vor. Dem Vortrag folgte ein Rundgang durch die Marktgemeinde, bei dem u.a. die Psychosomatische Klinik, das Gewerkhaus, das Ammersee Denkerhaus – Coworking Space sowie die leerstehenden Huber-Häuser besucht wurden.

Am Dienstagmorgen startete Tag 2 des Arbeitstreffens im „Blauen Haus“ mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. med. Bert Theodor te Wildt. Der Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen, ebenfalls Mitstreiter in der Dießener Kleinstadtakademie Taskforce, sprach zu den Effekten der digitalisierten Arbeitswelt auf die Individuen und umriss seine Schlussfolgerungen daraus für kleinstädtische Entwicklung.

Im weiteren Verlauf der Transferwerkstatt stellten die fünf Kleinstädte des Verbundes den aktuellen Stand ihrer jeweiligen Vorhaben vor, die gemeinschaftlich intensiv beraten wurden. In Mölln ist ein Coworking-Projekt mit dem örtlichen Sportverein gestartet, in Dießen und Dippoldiswalde werden Bürgerbefragungen durchgeführt, Oestrich-Winkel wird im Juni ein Popup-Coworking-Space eröffnen und in Wittenberge läuft die konzeptionelle Arbeit für die nachhaltige Verstetigung und Weiterentwicklung der aktuell vorhandenen Coworking-Angeboten unter Einbeziehung von Teilbereichen des Bahnhofsempfangsgebäudes.

Im Oktober werden bei der dann 3. Transferwerkstatt in Oestrich-Winkel die in den verbundenen Kleinstädten erreichten nächsten Ergebnisse beraten; die Gastgeberstadt erhält Gelegenheit – wie zuvor Wittenberge und nun Dießen – sich vorzustellen.

 

Auf dem Bild zu sehen: Die Teilnehmenden der 2. Transferwerkstatt:
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Martin Hahn, Amtsleiter Bauamt, Wittenberge; Kay Tenge, 1. Bürgermeister Oestrich-Winkel im Rheingau; Lisa Niegel, Fachbereich Bauen – Stadtplanung/Städtebauförderung, Magistrat der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau; Kerstin Körner, Oberbürgermeisterin Dippoldiswalde; Sandra Perzul, 1. Bürgermeisterin Dießen am Ammersee;

mittlere Reihe (v.l.n.r.): Siw Foge, Wirtschaftsförderin, Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) Prignitz GmbH, Wittenberge; Carola Thomsen, TGZ Prignitz GmbH, Wittenberge; Monika Siegel, Standortmanagerin Stadt Mölln; Hans-Peter Sander, CoWorkLand e.G., Ammersee Denkerhaus e.G., Dießen; Roland Kratzer, 2. Bürgermeister Dießen am Ammersee;

hintere Reihe (v.l.n.r.): Jule Lietzau, CoWorkLand e.G.;  Katharina Pötzsch, TH Lübeck; Klaus Burmeister, foresightlab, Berlin; Prof. Dr. Marcus Menzl, TH Lübeck;  Barbara Ditze, foresightlab, Berlin; Tobias Kremkau, CoWorkLand e.G.

 

 

Liebfrauenschule Dießen sammelt Spenden für Ukrainehilfe


Schülerinnen sammeln Geld und informieren zum Ukrainekrieg im Rahmen einer Ausstellung


Der Ukrainekrieg ist so nah wie keine andere politische Eskalation in den letzten Jahrzehnten. Täglich gibt es neue erschütternde Bilder und Nachrichten aus dem Kriegsgebiet. Davon blieben auch die Schülerinnen der Dießener Liebfrauenschule nicht unberührt. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts der zehnten Klasse wurde der Einmarsch der russischen Truppen in der Ukraine nun zum Thema eines Unterrichtsprojektes, verbunden mit einer Geldsammelaktion.


Was sind die Hintergründe und wer sind die Akteure in diesem Krieg? Was geschieht dort? Welche Auswirkungen haben die Geschehnisse auf die politische Lage in Europa? All diese Fragen wurden von den Mädchen zusammen mit den Sozialkunde-, Deutschlehrern Leonhard Birk und Stefan Klee intensiv behandelt und im Rahmen einer Ausstellung in der Schulturnhalle beantwortet. Die so gesammelten Informationen bildeten die Grundlage für einen anschließenden Workshop, an dem alle Schülerinnen von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe teilgenommen haben.


„Die Fakten zusammentragen und auf einer sachlichen Ebene darüber reden war das Ziel des Projektes“, erklärte Stefan Klee, der stellvertretend auch für seinen Kollegen und Initiator des Projektes Leonhard Birk zur Spendenübergabe in das Rathaus gekommen war. Es sei deutlich zu spüren gewesen, dass besonders die jüngeren Schülerinnen mit großen Ängsten und Verunsicherung zu kämpfen hatten, so Klee weiter. Die sachliche Auseinandersetzung habe dazu beigetragen, einen besseren Umgang mit dem Thema zu finden und auch kursierenden Gerüchten entgegenzuwirken.  


Nicht zuletzt die Frage, wie man den Menschen helfen könne, hatte die Mädchen beschäftigt. Schulleiterin Theresia Wilhelm fand dabei eine Geldsammelaktion, mit der man zentral vielen geflüchteten Menschen helfen könne, eine gute und zielführende Sache, und so kam man schnell auf das Spendenkonto der Marktgemeinde Dießen. Die Gelder, die hier eingezahlt werden, kommen unkompliziert und unmittelbar allen in Dießen aufgenommenen Kriegsflüchtlingen zugute, erklärte Bürgermeisterin Sandra Perzul.


Welche Verwendung dies jeweils sein könnte, führte Beatrice von Liel, Gemeinderätin und aktiv im Helferkreis Ukrainehilfe, bei der Spendenübergabe weiter aus. Vieles, so von Liel, werde bereits von den ehrenamtlichen Helfern sehr gut organisiert und erledigt. Dennoch gebe es Bereiche, die nicht durch freiwilliges Engagement abgedeckt werden können, Schwimmunterricht für die ukrainischen Kinder beispielsweise, die für längere Zeit hier leben werden. Dabei sei es auch wichtig, die zur Verfügung stehenden Mittel gerecht zu verteilen.
 

Mit bei der Spendenübergabe waren auch Magdalena und Lena aus der zehnten Klasse. Sie überreichten die gesammelten Spenden der Bürgermeisterin Sandra Perzul, die sich sehr herzlich dafür bedankte und nochmals das Engagement der Schülerinnen und der Schule lobte. In Summe wurden 3.022,50 € gespendet.


Bild: v. l. n. r.
Bürgermeisterin Sandra Perzul, Schuldirektorin Theresia Wilhelm, Stefan Klee, Lena und Magdalena, Marktgemeinderätin Beatrice von Liel

 

 

Töpfermarkt 2022


Keramikfestival am See
Nach zwei Jahren Pause wieder Töpfermarkt in Diessen - vom 26. bis 29. Mai 2022 wird der Jubiläumsmarkt veranstaltet


Keramikfans können sich freuen: Nach Pandemie bedingten Absagen in den vergangenen Jahren wird der Diessener Töpfermarkt, einer der größten Keramik-Keramikmärkte in Europa, heuer wieder traditionell an Christi Himmelfahrt, vom 26. bis 29. Mai 2022 veranstaltet. Das viertägige Keramik-Festival bündelt direkt am oberbayerischen Ammersee rund 150 Keramiker aus bis zu 15 Ländern, darunter Aussteller aus ganz Deutschland, aber auch aus Italien, Frankreich, Belgien, Spanien, Polen, Griechenland, Tschechien und Korea. Von Gebrauchskeramik für Haus und Garten bis zu grandiosen und abstrakten Kunstwerken reicht die reiche Palette keramischer Vielfalt.


„Aussteller, Besucher und die Marktgemeinde freuen sich gleichermaßen, dass der Markt in Diessen wieder stattfinden wird, denn es gilt das 20jährige Jubiläum der Keramik am See zu feiern“, betont Marktleiter Wolfgang Lösche. Der Diessener Töpfermarkt beweise Jahr für Jahr, dass handwerkliche Keramik nichts an Attraktivität verloren hat, sondern im Gegenteil wieder viel stärkere Beachtung findet. Auch deshalb werde der Diessener Töpfermarkt mit Sehnsucht erwartet.  


Signal für europäisches Miteinander
Für das Jahr 2022 wurden die Werkstätten eingeladen, die bereits für den Markt im Jahr 2021 angenommen worden waren. „Den Veranstaltern ist es wichtig, den Markt international zu organisieren, um auch auf diesem Gebiet ein gemeinsames kulturelles, europäisches Miteinander zu signalisieren. Ein Akzent des diesjährigen Marktes sind daher neue Aussteller wie zum Beispiel die internationale Keramikklasse der Kunsthochschule Halle an der Saale, die erstmals in Diessen vertreten sein wird. Das Ausstellungszelt mit Keramikunikaten, das Informationszelt des Kalkspatzes, mit Keramikliteraturbörse, der Barbos Stiftung und dem Verlag Neue Keramik ergänzen den Markt ebenso wie die Keramikschulen aus Landshut und Höhr-Grenzhausen, die über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Keramik berichten. Lebende Werkstätten von Stefan Jakobs zum Thema Raku und die Werkstatt des kretischen Töpfers Georgos Tziligkakis zeigen keramische Techniken.


Jubiläumsausstellung im Blauen Haus
Dem Thema „Jubiläumsbecher“ ist der zentrale Ausstellungspavillon inmitten des Marktes gewidmet. Ein weiterer Akzent ist zum Jubiläum die Sonderausstellung  „20 Jahre Diessener Keramikpreis“ im Kulturforum Blaues Haus mit Arbeiten aller bisherigen Preisträger. Zudem werden dort die Bilder der Teilnehmer des ersten Fotowettbwerbs „Diessener Töpfermarkt“ zu sehen sein.

Die Verleihung des hoch geschätzten, von der Brennofen-Firma Rohde gestifteten Keramikpreises mit Ausstellung im historischen Traidtcasten neben dem Diessener Kirchenzentrum mit dem berühmten Marienmünster steht wieder auf dem Programm. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung hat in diesem Jahr „Gefäß-Objekt-Gefäß“ zum Thema. Der traditionelle Keramikweg führt zu den Sonderausstellungen des Töpfermarktes sowie zu den Töpfer-Werkstätten, die in der Marktgemeinde produzieren. Zu besichtigen sind unter anderem der Keramikgarten und die Werkstatt von Lösche Keramik in Diessen-St. Georgen. Weitere Stationen am Keramikweg: Der Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst sowie Galerien und Ateliers der heimischen Kunstschaffenden. Im Diessener Taubenturm veranstaltet der Heimatverein die Ausstellung „Zeichnung und Keramik“ von Georg Kleber und Jochen Rüth.  


Große Bedeutung für Fachbesucher
Jedes Jahr lockt das Keramikfestival zwischen 50 000 bis 60 000 Besucher an den Ammersee. Die Keramikfans kommen nicht nur aus der Region, sondern auch aus Italien, Österreich und der Schweiz. Besondere Bedeutung hat der Töpfermarkt Diessen deswegen, weil auch Vertreter von bedeutenden Keramik-Galerien und Museen extra an den Ammersee reisen.

 

Bild: Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul mit Marktleiter Wolfgang Lösche

Bundespräsident Steinmeier übernimmt Ehrenpatenschaft für den kleinen Sebastian

Bürgermeisterin Sandra Perzul überreichte stellvertretend Urkunde und Geschenk
 

Zu einem ganz besonderen Termin hatte Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul die Familie Knoller eingeladen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Ehrenpatenschaft für das jüngstes Kind der Dießener Familie übernommen und so fand die Verleihung der Urkunde und des Geschenks stellvertretend am 24.03.2022 durch die Bürgermeisterin im Rathaus statt.


Mit zum Termin mit Mama Claudia Knoller und Baby Sebastian kam der zweitjüngste Spross der Familie, die vierjährige Bianca. Mit großen Augen hörte sie den Ausführungen von Bürgermeisterin Sandra Perzul zu, die ihr genau erklärte, was es mit der Patenschaft für ihren kleinen Bruder auf sich hat und wer überhaupt der Mann sei, der nun der Ehrenpate von Sebastian ist. Die Patenschaft stehe für die besondere fürsorgende Verpflichtung des Staates kinderreichen Familien gegenüber, so Sandra Perzul. Sie hat in erster Linie symbolischen Charakter und wird von der Gemeinde beantragt in der das siebte Kind gemeldet ist. Das Patenkind erhält eine Patenschaftsurkunde und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel ein Geldgeschenk.


Der kleine Sebastian ist als siebtes Kind von Claudia und Peter Knoller am 1. Dezember 2021 zur Welt gekommen. Seine älteren Geschwister, drei Mädchen und drei Jungs, sind zwischen 4 und 14 Jahre alt und sorgen für jede Menge Abwechslung und Trubel zu Hause. Dabei kümmern sich die Großen aber auch schon um die Kleinen und übernehmen kleinere Tätigkeiten im Haushalt, was für Claudia Knoller eine kleine, aber entscheidende Entlastung im Alltag darstellt.


An ihre Grenzen sei sie aber im Laufe der letzten zwei Corona-Jahre gelangt. Bei vier schulpflichtigen Kindern ist es leicht nachvollziehbar, welchen großen Belastungen die Familie ausgesetzt war. Auch die Viruserkrankung selbst ist nicht an der Familie Knoller vorbeigegangen. Alle Kinder hatten Corona, auch die Eltern, im Moment seien aber alle negativ, freute sich Claudia Knoller. Wenn alles gut läuft, darf die kleine Bianca im Herbst dann endlich in den Kindergarten gehen. Die Eingewöhnung hatte sich ebenso wegen Corona verschoben.   


Bürgermeisterin Sandra Perzul wünschte der Familie alles erdenkliche Gute, viele schöne gemeinsame Stunden und vor allem aber viel Gesundheit.

 

Bild: Bürgermeisterin Sandra Perzul mit Bianca, Claudia und Sebastian Knoller

Zaun für die Krippengruppe: Hilti-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich


Kindergarten Riederau: Zaun für den Außenbereich
Hilti-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich mit der Initiative „16 Stunden für eine bessere Zukunft“


Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn und zum Start in die Outdoor-Saison hat die Notgruppe des Kindergarten Riederau einen Zaun für den Außenbereich erhalten. Ende Februar waren zehn fleißige Helferinnen und Helfer mit der Unterstützung des Dießener Bauhofs am Werk und haben insgesamt 50 Meter Zaun gebaut. Bei dem Team handelte es sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Hilti, die im Rahmen der Initiative „16 Stunden für eine bessere Zukunft“ für soziale Projekte von ihrem Arbeitgeber, der Firma Hilti, bis zu zwei Tage Sonderurlaub pro Jahr in Anspruch nehmen können.

Organisator Bertram Paul, Einkaufsleiter bei Hilti, hatte mit seinem Team bereits in den vergangenen Jahren eine Müllsammelaktion am Lech und eine Biotop-Pflege in München durchgeführt. Für sein drittes Engagement hatte der Obermühlhausener Gemeinden aus seinem Umkreis angeschrieben, ob es Bedarfe bzw. Projekte für ihn und sein Team in der jeweiligen Kommune gebe. Die Idee zum Zaunbau war indes schnell gefunden. Im Riederauer Kinderhaus wurde zu dieser Zeit der Garten für die Krippenkinder im Container verschönert und mit einem Spielgerät aufgewertet. Ein richtiger Zaun für den Außenbereich fehlte allerdings noch.

Die Vorarbeiten, also das Einbetonieren der Pfosten, das Abbinden der Holzlatten und Bereitstellen von Hilfsmaterialien hatte der Dießener Bauhof übernommen. Die restliche Montage erfolgte durch das gut gelaunte Team von Hilti zur großen Freude der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. „Es war ein toller, sehr erfolgreicher Einsatz bei Sonnenschein. Unsere Krippenkinder und die Kolleginnen sind im Glück!“ so Kindergartenleitung Iris Praus, die mit ihren Kindern extra noch Kuchen für die freundlichen Helferinnen und Helfer gebacken hatte. Ein herzliches Dankeschön erhielten diese auch von Bürgermeisterin Sandra Perzul. Zur Stärkung und als Dank brachte sie eine Brotzeit vorbei.


Bild: Hilti-Team, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Kindergartenleitung Iris Praus

Energieverbrauch im Homeoffice reduzieren


Viele Haushalte verbrauchen durch das Arbeiten zuhause deutlich mehr Strom. Gleichzeitig steigen die Energiepreise stark an. Es lohnt sich für jeden Einzelnen zu prüfen, wie er seinen Energieverbrauch mit einfachen Mitteln reduzieren kann.


Durch den regelmäßigen Betrieb von Computer, Schreibtischlampe, Wasserkocher oder Kaffeemaschine steigt der Stromverbrauch um etwa fünf Prozent, schätzt die Energieberatung der Verbraucherzentralen. Auch die häufigere Nutzung weiterer Elektro- und Haushaltsgeräte trägt dazu bei. Die konkreten Mehrkosten sind von Fall zu Fall unterschiedlich und werden auf 30 Cent bis einen Euro pro Tag beziffert. Wird der zusätzliche Bedarf an Heizenergie durch die Arbeit im Homeoffice mitgerechnet, entstehen Mehrkosten von bis zu einigen Hundert Euro pro Jahr.


„Einzelne Haushalte werden die höheren Preise nicht durch Energiesparmaßnahmen ausgleichen können. Trotzdem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher Stromfresser im Haushalt identifizieren“, so die Verbraucherzentrale Bayern. Geräte, die gerade nicht benötigt werden, sollten komplett ausgeschaltet werden, denn selbst im Standby-Modus verbrauchen sie Strom. Durch das Reduzieren der Raumtemperatur kann man ebenfalls sparen. Jedes Grad weniger lässt den Heizenergieverbrauch um sechs Prozent sinken. Zwanzig Grad Zimmertemperatur gelten als angenehm. Auch eine verbesserte Wärmedämmung an der Gebäudehülle reduziert den Energieverbrauch erheblich. Mit diesen Maßnahmen wird nicht nur der Geldbeutel entlastet, sondern zusätzlich das Klima geschont.


Nützliche Tipps zu Energiesparen und Wärmedämmung erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Diese findet derzeit online oder telefonisch statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden. Online-Vorträge zu Energiethemen finden Sie unter www.verbraucherzentraleenergieberatung.de/veranstaltungen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

 

 

 

Beginn der Naturschutzfachkartierung

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) informiert hiermit über den Beginn der Naturschutzfachkartierung im Landkreis Landsberg am Lech. Das LfU kommt mit der Durchführung dieser Arbeiten seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Erfassung von Lebensräumen wildlebender Tier- und Pflanzenarten nach Art. 46 BayNatSchG nach.

Gegenstand der Naturschutzfachkartierung im Landkreis ist eine Aktualisierung von naturschutzfachlichen Grundlagendaten zu ausgewählten Artengruppen (Vögel, Reptilien, Amphibien, Libellen, Tagfalter und Heuschrecken). Nach fachlichen Kriterien werden für diese Artengruppen verschiedene Untersuchungsflächen ausgewählt und durch Geländebegehungen untersucht. Die geplanten Geländearbeiten erstrecken sich über die Vegetationsperioden der Jahre 2022 und 2023. Die Ergebnisse gehen nach Abschluss der Kartierung in die Datenbank der Artenschutzkartierung am LfU ein und stehen voraussichtlich ab Herbst 2024 für Planungsvorhaben und die Arbeit der Naturschutzbehörden zur Verfügung.


Auftragnehmer der Naturschutzfachkartierung im Landkreis Landsberg am Lech ist das Planungsbüro Siegenthaler aus Odelzhausen. Die fachliche Betreuung erfolgt durch eine externe, ebenfalls vom LfU beauftragte Firma. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Ansprechpartnerin am LfU: Carmen Liegl, Tel.: 0821/9071-5545, E-Mail: carmen.liegl(at)lfu.bayern.de).


Die Naturschutzfachkartierung hat weder das Ziel noch die Möglichkeiten, Flächen unter Schutz zu stellen oder Grundstückseigentümern bestimmte Bewirtschaftungsweisen vorzuschreiben. Sie ist lediglich eine Bestandsaufnahme und erfasst eine fachliche Auswahl an Flächen, die für den Naturschutz wichtig und erhaltenswert sind. Mögliche Einschränkungen ergeben sich ausschließlich aus bestehenden gesetzlichen Vorgaben.

Weitere Informationen zur Naturschutzfachkartierung finden Sie auf der Homepage des LfU unter:  https://www.lfu.bayern.de/natur/artenschutzkartierung/naturschutzfachkartierung/index.htm

Wir bitten Sie, soweit erforderlich, die Kartierungsmaßnahmen zu unterstützen. Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus.

 

Tourismus: Ulrike Hawel verabschiedet


Ehemalige Vorsitzende Ulrike Hawel auch als langjährige Mitarbeiterin der Tourist-Info verabschiedet - Dießener Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein e. V. befindet sich in Auflösung


Mehr als zehn Jahre lang war Ulrike Hawel für die touristischen Belange ihrer Heimatgemeinde Dießen am Ammersee aktiv. In der Dießener Tourist-Info war sie seit 2012 in der Beratung und im Gästeservice tätig. Das Amt der 1. Vorsitzenden des Dießener Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein e. V., aus dem heraus sich die Tourist-Info im Laufe der Zeit entwickelte, hatte sie seit 2018 inne. Sie trat damals die Nachfolge ihres Vaters Edgar Maginot als Vereinsvorstand an, der aus Altergründen ausgeschieden war.

Tourismusreferentin Hannelore Baur besuchte Ulrike Hawel am letzten Arbeitstag an ihrer alten Wirkungsstätte, der Dießener Tourist-Info am Bahnhof. Für ihr jahrelanges berufliches wie auch privates Engagement dankte sie Hawel ganz ausdrücklich und wünschte ihr auch im Namen der Bürgermeisterin Sandra Perzul alles erdenkliche Gute für ihren weiteren Lebensweg. Sie habe mit viel Herzblut und Hingabe dafür gesorgt, dass Dießen den Anschluss in touristischer Hinsicht nicht verpasst, die Entwicklung zum Tourismusort aber auch maßvoll und verträglich vonstattenging. So hatte sie beispielsweise die Eingliederung der Tourist-Info in die Plattform „StarnbergAmmersee“ begleitet. Damit verbunden war ein ganz entscheidender Vorteil für die gewerblichen und privaten Vermieter in Dießen: Die Einbindung in das elektronische Buchungssystem der gwt Starnberg GmbH, Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung. Darüber wurden die einzelnen Angebote leichter auffindbar und die Unterkünfte einfacher buchbar.

Das Ende ihrer Tätigkeit und auch das Ende des Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereines e. V. sieht Ulrike Hawel mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Natürlich habe sie die Arbeit in der Tourist-Info wie auch im Verein sehr gerne gemacht. Allerdings hätten sich die Zeiten geändert. Mit dem Begriff „Verschönerungsverein“ könne heute niemand mehr etwas anfangen und auch den Bedürfnissen des Marktes Dießen in touristischer Hinsicht könne der Verein aus sich heraus nicht mehr gerecht werden. Der Anschluss an die gwt Starnberg GmbH war daher die richtige Entscheidung, so Hawel. Hierüber habe man die Möglichkeit, viel professioneller aufzutreten, was etwa Werbung allgemein, Printprodukte, das Unterkunftsverzeichnis und die wichtige Teilnahme an Tourismusmessen angehe. Von der Mitgliedschaft im Tourismusverband Oberbayern München profitiere Dießen ebenso.

Nach dem Ende ihrer Tätigkeit im Tourismusbereich kehrt Ulrike Hawel wieder in ihren erlernten Beruf zurück. Pharmazeutisch-Technische Assistentin, kurz PTA hatte sie gelernt, und so kann sie auchan ihrer neuen Arbeitsstätte Dießen die Treue halten.


Bild: Tourismusrefertentin Hannelore Baur mit Ulrike Hawel

Neues Gemeinderatsmitglied Maximilian Knoller vereidigt


Maximilian Knoller folgt auf den ausgeschiedenen Herbert Kirsch im Marktgemeinderat

Nachdem Ex-Bürgermeister Herbert Kirsch von den Dießener Bürgern sein Gemeinderatsmandat niedergelegt hat, wurde Listennachfolger Maximilian Knoller am Montag, 14.03.2022 vom Zweiten Bürgermeister Roland Kratzer in Vertretung für Bürgermeisterin Sandra Perzul vereidigt.

Maximilian Knoller (27) leitet als gelernter Agrartechniker in dritter Generation den "SeeKuhHof" in der Nähe des SOS-Kinderdorfs. Er freut sich bereits auf seine neue Aufgabe als Marktgemeinderat. Hier möchte er zum stetigen Wandel der Gemeinde bei den Dießener Bürgern seinen Beitrag leisten.

Bei der Kommunalwahl 2020 hatte er 1056 Stimmen erhalten. Im Gemeinderat übernimmt er die Plätze im Bau- und Umwelt- sowie im Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss.

Ukraine-Hilfe

Ansprechpartner für Flüchtlinge aus der Ukraine ist das Landratsamt Landsberg am Lech


Für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine wurde eine Hotline eingerichtet. Diese gilt nur für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis (Verwandte, Freunde, ...) und ukrainische Staatsbürger, die sich im Landkreis aufhalten. Anfragen aus anderen Landkreisen können leider nicht beantwortet werden.

   
    Infotelefon: 08191/ 129- 1540
    Montag bis Donnerstag: 8 - 12 Uhr und von 13 - 16 Uhr
    Freitag: 8 - 12 Uhr
    Anfragen per Mail: ukrainehilfe(at)lra-ll.bayern.de
   

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine können sich hier auch ganz einfach selbst bei der Ausländerbehörde registrieren. Im Notfall (zum Beispiel keine Unterkunft) - können sich Flüchtlinge auch direkt an das Ankunftszentrum in der Maria-Probst-Straße 14 in München (Bushaltestelle: Margot-Kalinke-Str., U-Bahnstation: Kieferngarten) wenden (rund um die Uhr/auch an den Wochenenden).

Mögliche Unterbringungsangebote - bitte per Mail ebenfalls an ukrainehilfe(at)lra-ll.bayern.de. Gerne dürfen Sie auch anmietbare Ferienwohnungen und Pensionszimmer melden. 

 

 

 

COS: Bonbonregen von der Bürgermeisterin


Carl-Orff-Grundschule: Kein Faschingsumzug, aber Überraschung von der Bürgermeisterin

Schöne Tradition war es seit Jahren, dass die Schülerinnen und Schüler der Dießener Carl-Orff-Grundschule am Lumpigen Donnerstag bunt verkleidet und in freudiger Erwartung zum Sturm auf das Rathaus ansetzten. Herrenstraße und Marktplatz wurden gesperrt und ein bunter Bonbonregen ging auf die hübsch, bunt oder auch schaurig verkleideten Kinder nieder.

Aufgrund von Corona konnte das fröhliche Spektakel auch in diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden. Doch ganz mussten die Buben und Mädchen nicht auf ihre Faschingsgaudi verzichten. An der Grundschule wurde ein buntes Faschingstreiben veranstaltet, wenn auch unter bestimmten Hygienemaßnahmen und in abgespeckter Form. Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul ließ sich dabei buchstäblich nicht lumpen. Als Zirkusdirektorin verkleidet und mit 42 kg köstlichster Süßigkeiten ausgestattet, war sie Überraschungsgast in der Schule. Tat- bzw. wurfkräftige Unterstützung erhielt sie dabei vom Schulreferenten Marc Schlüpmann, denn 42 kg bunte Bonbons sind zu zweit besser verteilt als alleine.

In sechs Gruppen kamen alle Schülerinnen und Schüler der Carl-Orff-Grundschule auf den Pausenhof gestürmt und durften hier im Bonbonregen baden und einsammeln, was die kleinen Hände in der Eile zu fassen kriegten. Den Kindern, der Bürgermeisterin Sandra Perzul und dem Schulreferenten Marc Schlüpmann machte die Aktion sichtlich Spaß, das konnte man an den vielen strahlenden Gesichtern ablesen. „Unbeschwertes Kinderlachen ist ein sehr kostbares Gut. Ich freu mich sehr, dass ich das an diesem ganz besonderen Tag heute erleben und auch schenken durfte,“ so Sandra Perzul nach der Aktion.

Tiefgarage Mühlstraße: Landratsamt für Umwidmung in Privatgarage


Tiefgarage in der Mühlstraße nur noch für Dauermieter nutzbar -
Landratsamt für Umwidmung in Privatgarage für die Dauer der Sanierung


Nach Abschluss der Einbauarbeiten der Stützkonstruktion in der Tiefgarage Mühlstraße fand eine Begehung mit Mitarbeitern der technischen Bauverwaltung und der technischen Bauaufsicht des Landratsamtes Landsberg vor Ort statt.

Nicht bemängelt wurde der Einbau der Holzstützen. Für diese hatte man sich aus vielerlei Gründen entschieden. Der wesentliche Aspekt dabei war, dass man für Stahlstützen Bohrungen in der Betondecke hätte vornehmen müssen, und diese hätten sich wiederum schwächend auf die Statik ausgewirkt. Mit diesen Abstützungen kann die Tiefgarage weiter genutzt werden. Ohne die Stützkonstruktion hätte sie nach Aussage des beauftragten Statikers gesperrt werden müssen. Holzstämme sind hier die kostengünstigste und die schnellste realisierbare Lösung, so der Statiker weiter. Lediglich für Stützen, deren zu tragende Last zu groß für eine Holzstütze wäre, sind Stahlträger verbaut. Mit dieser Maßnahme kann der Zeitraum bis zur Umsetzung des Tiefgaragenumbaus und der dann parallel erfolgenden Betonsanierung überbrückt werden. Auf die Anzahl der verbleibenden Parkplätze hatte sich der Einbau der Holzstützen an mancher Stelle negativ ausgewirkt. Zusätzlich sind durch den Einbau einer Trennwand aus Brandschutzgründen weitere neun Stellplätze weggefallen.


Nach der Begehung wurde nun seitens des Landratsamtes angeordnet, die Tiefgarage, die bislang als öffentliche Garage galt, in eine Privatgarage für die Dauer der Bauzeit umzuwidmen. Zum einem belegen die fest vermieteten Dauerparkplätze ohnehin alle verbleibenden Flächen auf Ebene 1 und 2. Zum anderen wurden weitere Aspekte als Mangel erachtet, vor allem für Benutzer, die mit den Gegebenheiten vor Ort nicht vertraut sind. Dauermieter dagegen kennen die Situation in der Tiefgarage, und so spricht aus Sicht des Landratsamtes nichts gegen deren weitere Nutzung.


Die nächsten Schritte im Sanierungsprojekt sind planerische Vorarbeiten. Die Tiefgarage muss zunächst noch eine Genehmigung erhalten, da das Bauwerk Mitte der 80ger Jahre anders errichtet wurde als beantragt. Zeitgleich läuft die Konzeptplanung für die Umgestaltung und die Sanierung. Die Dauer der Bauzeit kann noch nicht erfasst werden, da die genaue Planung noch nicht final feststeht.


Bürgermeisterin Sandra Perzul bedauert, dass die Tiefgarage in der Mühlstraße nun doch geschlossen werden muss, aber wie so häufig bei komplexen Bauvorhaben würden viele Dinge erst im laufenden Projekt zu Tage treten. „Glücklicherweise können wenigstens die Dauermieter in der Tiefgarage bleiben“, so Perzul. Diese müssten nicht auf die übrigen Parkplätze ausweichen, zusätzlicher Parkdruck könnte so vermieden werden.


Autofahrer werden gebeten, auf die umliegenden Parkplätze sowie die Park & Ride-Parkplätze am Bahnhof und in der Von-Eichendorff-Straße auszuweichen. Die Marktgemeinde Dießen bittet um Verständnis für die Maßnahme.

Fairtrade-Town Dießen: Erstes Treffen der Steuerungsgruppe


Dießen ist auf dem Weg, eine Fairtrade-Gemeinde zu werden. Nach dem Beschluss des Marktgemeinderates, dass Dießen sich als Fairtrade-Town bewerben soll, hat sich nun die Steuerungsgruppe zum ersten Mal getroffen.


Neben Volker Bippus und Holger Kramer als Vertreter der Gemeinde sind Susanne Jung-Kramer, Katharina Waibl und Renate Heggmaier als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger und Peter Kaun als Vertreter der Wirtschaft beteiligt. Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten zur Bewerbung und vernetzt die einzelnen Initiativen.


Neben dem Verkauf von fair gehandelten Produkten in Dießen soll auch das Bewusstsein für den fairen Handel in Veranstaltungen in der Gemeinde gefördert werden. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gehen deshalb auf Gewerbetreibende im Ort zu, um für die Initiative zu werben und Produkte aus fairem Handel in das Sortiment zu bringen. Außerdem sind Verkaufsstände bei verschiedenen Gelegenheiten geplant.

 

Bild: v. r. n. l.:
Renate Heggmaier, Susanne Jung-Kramer, Volker Bippus, Peter Kaun, Katharina Waibl, Dr. Holger Kramer

 

Solar- und Gründachkataster kostenlos und online verfügbar


Sonnenenergie nutzen: Neues Solar- und Gründachkataster des Landkreises auch für Dießen

Klimaschutz erfordert das Engagement eines jeden Einzelnen. Mit den neuen Online-Beratungstools Solar- und Gründachkataster unterstützen wir Ihre Initiative im Klimaschutz.


Einmal auf‘s eigene Hausdach blicken…
Ein wichtiger Schritt hin zur Energiewende ist der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Auch im Landkreis Landsberg schreitet dieser Prozess voran, unter anderem durch den Ausbau der Solarenergienutzung. Mit dem neu erstellten Solarpotentialkataster des Landkreises Landsberg am Lech können Interessierte die Eignung ihres eigenen Hausdachs für die Nutzung der Solarenergie zur Erzeugung von Strom oder Warmwasser prüfen. Die geplante Solaranlage wird mit nur ein paar wenigen Klicks beispielhaft hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit, Amortisationsdauer und Autarkiegrad berechnet.
 

Ergänzt wird das Solarpotentialkataster von einem Gründachkataster, das Auskunft darüber gibt ob das Dach sich alternativ für eine Dachbegrünung eignet - in Zeiten von immer häufiger auftretenden Hitzeperioden, eine sinnvolle Maßnahme zur Anpassung an den bereits spürbaren Klimawandel. Die grünen Inseln auf den Dächern stellen zudem einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt dar.

Zahlreiche Informationen und Tipps rund um das Thema Photovoltaik und Solarthermie wie auch um die Gestaltung einer Dachbegrünung runden das Angebot ab. Die Ergebnisse sind in einer PDF-Datei als Bericht speicher- und druckbar.


Auf www.solarkataster-lkr-landsberg.de/dießen bzw. www.gründachkataster-lkr-landsberg.de/dießen erreichen Sie kostenfrei das Kataster für unsere Gemeinde und können sich durch die verschiedenen Funktionen klicken. Um eine Übersicht über den gesamten Landkreis zu erhalten, besuchen Sie die Webseite des Klimaschutzmanagements des Landkreises unter: www.klimaschutz-landkreis-landsberg.de. Zur Einführung in das neue Kataster ist geplant ein Webinar zu organisieren. Der Termin steht noch nicht fest, wird jedoch zur gegebenen Zeit auf der Klimaschutzseite des Landkreises sowie in der lokalen Presse bekannt gegeben.


Wir laden Sie ein vom Kataster einen regen Gebrauch zu machen und auch Ihren Familien- und Freundes- oder Bekanntenkreis über die Online-Beratungsmöglichkeiten zu informieren. Für spezielle Beratungsangebote verweisen wir auf die Energieberatung der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Fragen zu den Katastern richten Sie bitte an das Klimaschutzmanagement des Landkreises unter klimaschutz(at)lra-ll.bayern.de.

 

Bild: Pixabay

 

vhs - Semesterbeginn

Ab sofort zum Schmökern und Buchen auf www.vhs-ammersese-west.de

Ab 14. Februar liegt das gedruckte Programmheft aus in den Geschäften und an den bekannten Stellen des Ammersee-Westufers und darüber hinaus. Der Semesterstart ist am 07. März


Über 250 Kurse, Vorträge, Besichtigungen, Betriebsführungen, Exkursionen und Workshops sind geplant. Viele neue Angebote erwarten die Teilnehmenden, besonders aus den Bereichen Natur und Umwelt: Eine Begehung mit dem Revierförster im Wald um Utting, eine Betriebsbesichtigung des Elektrizitätswerks in Dießen und der neuen Wasser-Behälter bei Schondorf, Vorträge zur energetischen Haussanierung in Schondorf oder Kräuterwanderungen in Greifenberg. Für alle, die selbst aktiv werden wollen, startet im Mai ein Kurs „Imkern für Anfänger*innen“.


Dazu neue Gesundheitskurse, sei es „Yoga am Morgen“ oder „Body & Core Training“ zum Start ins Wochenende. In diesen Zeiten ist outdoor das Zauberwort: TaiChi im Currypark, Morgen-Gymnastik im Uttinger Freizeitgelände und Morgen-Meditationen in den Dießner Seeanlagen. Das bekannte Kursprogramm von Callanetics bis Yoga, von „Bauch, Beine, Po“ bis Faszientraining ist ebenfalls wieder im Programm, unter den aktuellen Hygiene-Auflagen.


Auch finden wieder die beliebten Ausstellungsbesuche in München statt, aber es geht auch ins Museum nach Fürstenfeldbruck und ins nahe gelegene Polling zu STOA169. Die monatlichen Theaterfahrten nach München starten ebenfalls wieder.


Exkursionen auf den Schatzberg bei Dießen, zur Keltenschanze nach Utting, geologische Wanderungen im Murnauer Moos stehen ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung des Radoms in Raisting.


Dazu in gewohnter Vielfalt Sprachkurse in Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch von Anfänger*innen bis Fortgeschrittene, die Kreativkurse wie Holzbildhauerei, Goldschmieden und „urban sketching“ und zahlreiche Kurse zu Smartphone, Tablet& Co. Letzteres wird auch als Einzel-Coaching angeboten. Frühes Forschen für die Grundschüler*innen, Marburger Konzentrationstraining und Kurse zu Abiturvorbereitungen finden sich im Fachbereich „junge vhs und Schülerforderung.


Anmeldungen sind ab sofort möglich, entweder online auf der Webseite www.vhs-ammersee-west.de oder per E-Mail an info(at)vhs-ammersee-west.de oder gerne telefonisch zu den Servicezeiten: vhs Geschäftsstelle Utting: montags-donnerstags 9 -12 Uhr und zusätzlich Donnerstagnachmittag 16 -18 Uhr, Tel.: 08806 959790; Geschäftsstelle Dießen montags-freitags 9 -12 Uhr, Telefon 08807 6063.

Prof. Dr. Thomas Raff erhält den Goldenen Ehrenring der Marktgemeinde Dießen



Die Verleihung des Goldenen Ehrenringes der Marktgemeinde Dießen am Ammersee an Prof. Dr. Thomas Raff fand am 21.01.2022 statt. In ihrer Laudatio würdigte Bürgermeisterin Sandra Perzul die großen Verdienste des langjährigen Vorsitzenden des Dießener Heimatvereins und Professors für Kunstgeschichte an der Uni Augsburg. Suchte man eine Person, die am meisten über Kultur, Kunsthistorie und die Heimatgeschichte Dießens weiß, gäbe es einen Namen auf den man unweigerlich käme: Prof. Dr. Thomas Raff. Kein anderer habe sich in den vergangenen Jahrzehnten mit so viel Herzblut und Liebe für Dießen eingesetzt und Erinnerungen für die Nachwelt geschaffen, so Sandra Perzul. Großen Dank erhielt Prof. Dr. Thomas Raff für seine umfangreiche heimatkundliche Bibiliothek. Diese hatte er bereits 2021 der Marktgemeinde Dießen vermacht.

Thomas Raff wurde 1947 in München geboren, wo er bis heute seinen Lebensmittelpunkt hat. Ab 1958 besuchte er das Internat in Schondorf und lernte so den Ammersee und Dießen kennen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Europäischen Ethnologie (d. h. Volkskunde) war er als Redakteur für das „Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte“ tätig und arbeitete an Ausstellungen im Bayerischen Nationalmuseum und der Glyptothek mit. 1985 ging er als Wissenschaftlicher Assistent an den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Augsburg, wo er sich 1991 habilitierte. 1993-1996 übernahm er die Lehrstuhlvertretung, von 1996 bis 2009 war er dort außerplanmäßiger Professor. 2010-2021 war er Vorsitzender des Bayerischen Kunstgewerbevereins.

Schon als Schüler in Schondorf begann sich Thomas Raff für den Ort Dießen zu interessieren. Als Kunsthistoriker widmet er seit mehr als vierzig Jahren sein Interesse und seine Energie geschichtlichen und kunsthistorischen Themen in Dießen und Umgebung. Seit den siebziger Jahren ist er dem Heimatverein verbunden, den er mehr als 40 Jahre lang als Vorstandsmitglied prägte. Als Erster Vorsitzender des Vereins brachte er 1991-2021 seine Ideen ein und setzte wichtige Impulse. Auf seine Anregung hin wird seit 1983 die Auszeichnung zum „Haus des Jahres“ verliehen. In Thomas Raffs Amtszeit engagierte sich der Heimatverein bei der Erhaltung des Blauen Hauses und des Hauses Prinz-Ludwig-Straße 2 neben dem Rathaus, außerdem bei der Ausstattung der Josefskapelle, der Rettung des Traidtkastens und bei anderen Projekten. Im Taubenturm zeigt der Heimatverein sechs- bis achtmal im Jahr Ausstellungen über Kunst, Geschichte und andere Themen. Darüber hinaus setzte sichThomas Raff dafür ein, dass 1998 eine eigene Stelle für das Marktarchiv eingerichtet wurde.

„Seit Jahrzehnten“, so die Bürgermeisterin Sandra Perzul, „spaziert Thomas Raff durch die Welt der Wissenschaft und Kunst und durch Dießen und nimmt uns alle dabei mit. Er wühlt, gräbt aus, plaudert, bringt zusammen, setzt Dinge und Menschen in Bewegung und begeistert mit seiner offenen, liebenswürdigen und großzügigen Art.“ Dabei schaffe er es mühelos, dass Forschung und Unterhaltung fließend ineinander übergingen und sich gegenseitig ergänzten. In bisher fünfzehn Büchern und mehr als 40 Aufsätzen, Artikeln und Beiträgen aller Art habe er so viel über Dießen, seine Geschichte und seine
Künstler zusammengetragen wie kaum ein anderer. Seine Fachkompetenz und seine umfangreichen Kenntnisse machen seine Arbeit zu einem wahren Schatz für Dießen. Er hat Geschichten und Objekte bewahrt, die ohne ihn verschwunden wären. In ungezählten Führungen, Ausstellungen, Vorträgen und privaten Begegnungen teilte er sein Wissen und seine Begeisterung.

Auf die Worte der Bürgermeisterin entgegnete Thomas Raff es sei ihm nie Arbeit gewesen, sondern immer Spaß. Dabei hätten ihn immer die Dinge besonders interessiert, die er sich zunächst nicht erklären konnte, wie beispielsweise warum die Dießener das Wappen „Fischermartl“ nennen, wo es doch den Heiligen Georg zeigt. Er habe sich auch gefreut, wenn er ein Rätsel nicht lösen konnte. Dann sollte dies hoffentlich jemand zum Anlass nehmen, weiter zu forschen. Das Rätsel um den Fischermartl hat er zusammen mit Heimatforscher Herwig Stuckenberger noch ergründet. Die Bezeichnung geht auf ein Theaterstück aus dem 19. Jahrhundert zurück. Darin wird die Geschichte des Dießener Fischers Martin, der mit Wappen auf die Bühne trat, erzählt. Die Geburtsstunde des „Fischermartls“.

Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat Prof. Dr. Raff als „immer gut“ bezeichnet. Für Bürgermeister Schad waren er und seine Kollegen „linke Spinner, die er aber hat machen lassen.“ Mit dem Vorgänger von Sandra Perzul, Herbert Kirsch sei er dagegen groß geworden. Bei ihm bedankte sich Raff für die unkomplizierte Unterstützung. Auch Kirsch würdigte das Werk von Prof. Dr. Thomas Raff und die jahrelange gute Zusammenarbeit. Erstmalig wurde Kirsch 1982 auf Dr. Raff aufmerksam, als dieser nach Dießen gezogen war. Er entdeckte Raffs Buch „Dießen am Ammersee in alten Darstellungen und Schilderungen“ und war fortan begeistert von der reichen Geschichte Dießens. Viele Projekte hätten die beiden durchgeführt. Gemeinsam hatten sie bewirkt, dass ein Archiv gegründet und eine Archivarin für die Gemeinde angestellt wurde.

Als letztem Laudator erging das Wort an Michael Lutzeier, stellvertretend für das Kulturreferat der Marktgemeinde, dem auch Miriam Anton und Johann Riess als Kulturreferenten angehören. Auch Lutzeier habe die Artikel und Bücher von Thomas Raff gelesen. Aufgefallen seien ihm dabei das umfassende Fachwissen und sein Gespür für die Zusammenhänge. Man wolle unbedingt weiterlesen und schmökern in den Büchern, beschreibt Lutzeier seine Begeisterung. Dieses Wissen solle nun auch in die HistoryApp einfließen und damit bewahrt werden.

Nach der Auszeichnung und Übergabe des Ehrenrings fand Prof. Dr. Thomas Raff auch noch mahnende Worte. Die Geschichte von Dießen müsse vor Ort bewahrt werden. Das Gemeindearchiv solle einen würdigen und repräsentativen Platz finden, ausgebaut und digitalisiert werden um für Schüler*innen, Student*innen und andere Interessierte Anlaufstelle für die Ortsgeschichte zu werden. Bislang habe man bei Anfragen gerne auf ihn verwiesen.

Für Gesprächsstoff sorgte nach den feierlichen Reden eine historische Vedute. Zusammen mit zwei weiteren Druckgrafiken hatte Thomas Raff diese als Geschenk dabei und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Vielleicht findet ja jemand heraus, wo das Bild gemalt wurde.“


Mit Prof. Dr. Thomas Raff hat nun der elfte Goldene Ehrenring der Marktgemeinde seinen Träger gefunden. Auf den, so Sandra Perzul im Namen aller Anwesenden, sei man auch besonders stolz.

Kinderbetreuung: Anmeldung über Little Bird


Die Marktgemeinde Dießen bietet im Hinblick auf Kinderbetreuungsplätze eine neue Anmeldemöglichkeit über das Portal Little Bird an. Interessierte Eltern können sich hier einen Überblick über viele in Dießen vorhandenen Kindertageseinrichtungen verschaffen und sich bei bis zu drei Einrichtungen gleichzeitig vormerken lassen. Die Anmeldung des Kindes ist frühestens ab Geburt und maximal 24 Monate im Voraus möglich. Das Angebot von Little Bird ist dabei auch in englischer Sprache verfügbar, so dass sich nicht deutschsprachige Mitbürger*innen hier einfach orientieren können.


Auf dem Portal sind neben den gemeindlichen Einrichtungen wie dem Kindergarten Dettenschwang und dem Kinderhaus Riederau fast alle weiteren Kindertagesstätten aufgelistet. Nicht auf Little Bird eingetragen sind der Naturkindergarten Dießen e. V. und der Waldorfkindergarten in Dießen.


Aufgrund der Corona-Lage finden in diesem Jahr keine größeren Infoveranstaltungen wie Tage der offenen Tür statt. Interessierte Eltern haben jedoch die Möglichkeit, mit der jeweiligen Einrichtung einen gesonderten Termin zur Besichtigung zu vereinbaren um sich so einen persönlichen Eindruck vor Ort zu verschaffen.


Weitere Informationen mit Fotos und pädagogischem Leitbild sowie den Kontaktdaten der gemeindlichen Kindergärten sind auch zu finden unter www.kindergarten-dettenschwang.de und über https://kinderhaus-riederau.de.


Die Übersicht zu den Einrichtungen und die Möglichkeit zur Voranmeldung gibt es auf der Internetseite https://portal.little-bird.de/Suche/diessen oder über www.diessen.de.

Mit einer Benachrichtigung über den Erhalt eines Kindergartenplatzes können Eltern und Erziehungsberechtigte im Laufe des Aprils rechnen. Weitere Fragen zu Kinderbetreuungsplätzen beantwortet Susanne Schraid unter der E-Mail-Adresse susanne.schraid(at)diessen.de oder unter der Telefonnummer 0880 7 9294 27.

 

Bild: Pixabay

Wasserversorgung: Hochbehälter saniert

+++ Beste Noten für Dießener Leitungswasser +++   Bild: Wasserkammer mit Tropfendecke


Die Marktgemeinde Dießen verfügt über eine eigene Trinkwasserversorgung. Durch die Quellfassung in Bischofsried wird der gesamte Ortsbereich einschließlich der Ortsteile Dettenhofen, Dettenschwang, Riederau und Obermühlhausen mit qualitativ sehr hochwertigem Trinkwasser versorgt.


Aufgrund der besonders günstigen Lage der Quelle im Wasserschutzgebiet erzielt das Grundwasser die besten Werte im Labor. Es entstammt Waldböden mit hohen Niederschlagsmengen unter nur geringer landwirtschaftlicher Nutzung. Nicht ohne Stolz erklärt Wassermeister Michael Deininger, dass das Dießener Quellwasser und somit auch das Wasser, das aus der Leitung kommt, frei von jeglicher Belastung ist. Weder Mikroplastik, noch Medikamentenrückstände seien auf Grund der Lage vorhanden.


Die Sanierung des Hochbehälters bei Pitzeshofen wurde nun mit Ablauf des Jahres fertiggestellt. Errichtet wurde die Anlage bereits im Jahr 1995. Von hier aus werden die Ortsteile Dettenhofen, Dettenschwang und Pitzeshofen mit Leitungswasser versorgt. Das Quellwasser aus Bischofsried wird hierhin gepumpt, gespeichert und mit erhöhtem Druck in die Ortschaften verteilt.


Die Sanierung wurde erforderlich, da eine Bauzustandsanalyse einige notwendige Maßnahmen zu Tage gefördert hatte. Die baulichen und technischen Anlagen entsprachen nicht mehr den geltenden Vorschriften. Demnach musste der Zugang umgebaut, die Wasserkammern räumlich getrennt und eine Lüftung für die Wasserkammern eingebaut werden. Alte Beschichtung musste entfernt und der Beton dauerhaft geschützt werden. Die Wasserkammern haben eine neue Auskleidung mit Edelstahl erhalten.


Bei der Sanierungsmaßnahme wurden aber nicht nur bauliche Aspekte modernisiert. Es wurde auch eine energetische Optimierung der Druckerhöhungspumpen durchgeführt, dadurch konnte der Stromverbrauch um 30% reduziert werden. Die Kosten hierfür betrugen 65.000€.


Die Sanierung des Hochbehälters in Pitzeshofen (Wasserkammern, Lüftungsanlagen, Tankanlage, Notstromaggregat) begann im Oktober 2020 und wurde Ende des Jahres 2021 fertiggestellt, die reinen Baukosten ohne Ingenieurhonorar belaufen sich auf ca. 665.000€.


Als nächstes Projekt im Bereich der Dießener Wasserversorgung wurde im Gemeinderat beschlossen, die Quelle in Bischofsried mit einer Photovoltaikanlage auszustatten, um so die Versorgung der westlichen Ortsteile auch bei Stromausfall sicherstellen zu können.  

 

Sonderimpftag am 22.01.2022 mit BioNTech


Die Marktgemeinde Dießen am Ammersee bietet wieder einen Sonderimpftag im Kulturforum des Blauen Hauses in der Prinz-Ludwig-Straße 23 in Dießen an.
 

Der Termin ist am Samstag, 22.01.2022 von 8 bis 17 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Unter der medizinisch fachkundigen Leitung eines Ärzteteams werden an diesem Tag Impfungen mit dem Impfstoff BioNTech vorgenommen. Geimpft werden dabei Personen bereits ab 12 Jahren. Das Impfteam kann Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen vornehmen. Fragen dazu können im ärztlichen Aufklärungsgespräch besprochen werden.


Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen zwingend ihren Personalausweis, eine FFP2-Maske und den Impfpass sowie die Versichertenkarte zum Impftermin mitbringen.


In den vorangegangenen Sonderimpfaktionen der Marktgemeinde Dießen am Ammersee konnten insgesamt 700 Booster-Impfungen und 43 Erstimpfungen verabreicht werden.

Carl-Orff-Grundschule: Schulstart mit Luftreinigungsgeräten


Die Carl-Orff-Grundschule startet nach den Ferien mit Luftreinigungsgeräten in den Schulbetrieb. Insgesamt 18 mobile Reinigungsgeräte, sog. Air-Boxen, wurden während der Weihnachtsferien in den Klassenräumen der Grundschule installiert. Die Auswahl der Geräte erfolgte in Abstimmung der Ersten Bürgermeisterin mit dem Schulreferenten Marc Schlüpmann und den Liegenschaftsreferenten Johann Rieß und Herbert Kirsch sowie der Verwaltung. Die Gemeinde Dießen ist in diesem Zusammenhang zuständig für den Bereich der Grundschule. Die Entscheidungen für die Mittelschule werden durch den Schulverband getroffen.


Auf eine umfassende, schnelle und langfristig tragfähige Lösung zu kommen, gestaltete sich indes als schwierig. Die Wunschvorstellung ein nachhaltiges und möglichst effektives System zu finden, das kurzfristig realisiert werden könnte, scheiterte an den örtlichen Gegebenheiten. Das Gebäude des Grundschultraktes steht teilweise unter Denkmalschutz. Eine zentrale Luftreinigungsanlage zu verbauen würde gleichzeitig erfordern alle Denkmalschutzauflagen zu erfüllen und trotzdem die baulichen Voraussetzungen für den Betrieb der Anlage zu schaffen. Dabei sind nicht unerhebliche Eingriffe in das Bestandsgebäude erforderlich.


Der Vorteil der nun eingesetzten Geräte liegt darin, dass sie die Luft nicht filtern, sondern mittels UVC-Technologie die Virenlast in der Luft deutlich reduzieren. Dabei ist der Betrieb der Air-Box für die Personen im Raum sicher, da die UVC-Röhre komplett abgeschirmt ist und somit keine Strahlenbelastung davon ausgeht. Das Lüften der Klassenzimmer wird weiterhin erfolgen, allerdings nicht mehr so häufig.
 

Simon Spensberger, gemeindlicher Bautechniker ist von der Leistung der Geräte überzeugt. Es handele sich dabei um das erste, in Deutschland für Schulen zugelassene System. Es arbeitet sehr leise, eine Lärmbelästigung im Unterreicht sei daher nicht zu erwarten. Auch im Hinblick auf den Aspekt der Nachhaltigkeit ist diese Lösung eine gute Wahl. Sollten die Geräte nach dem Einbau einer zentralen Anlage nicht mehr in der Carl-Orff-Schule benötigt werden, plant man den Einsatz in den anderen gemeindlichen Liegenschaften und hält sie so aktiv in der Nutzung. Eine Entsorgung ist nicht erforderlich.

Zufrieden mit der gefundenen Lösung ist auch Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul. „Bis wir ein zentrales System einbauen können, ist noch viel Planungsaufwand erforderlich. Das historische Gebäude der COS ist nicht einfach so auf die vielfältigen Anforderungen ausgelegt. Mit der jetzigen Lösung können wir für gute gesundheitliche Verhältnisse in den Klassenräumen sorgen und unseren Kindern einen möglichst einschränkungsfreien Unterricht in Präsenz ermöglichen.“ So bestätigten Zertifikate und Gutachten die Sicherheit und Wirksamkeit der Luftreinigungsgeräte.


Die Planungen für die große Lösung, also eine zentrale Luftreinigungsanlage mit Frischluftzufuhr und Wärmerückgewinnung, die dann auch für die Mittelschule umgesetzt wird, laufen aktuell an. Auf diese Lösung hatte sich Perzul auch mit dem Schulverband geeinigt. Ein Realisierungskonzept für die gesamte Carl-Orff-Grund- und Mittelschule wurde bereits durch ein Ingenieurbüro erstellt. Mit der Zustimmung des Schulverbandes kann jetzt mit der detaillierteren Planung begonnen werden. Fachplaner werden mit der Elektroplanung und dem Brandschutz beauftragt. Auch die Statik des Gebäudes muss auf die Belange der Anlage geprüft werden.


Die Bundesförderung für corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen wurde ebenso beantragt. Hier ist eine Förderung von 80% der Gesamtkosten, maximal jedoch 500 000 € je Schulgebäude zu erwarten. Der Bewilligungsbescheid steht noch aus.


Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Systems wird für das Jahr 2023 gerechnet.


Bild: v. r. n. l. Bautechniker Simon Spensberger, Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul, COS-Rektor Michael Bauer,

 

 

München TV zeigt "Heimatgschichtn" aus Dießen - 2. Teil

+++ Hier gehts zum Trailer +++


Anfang Dezember fanden Dreharbeiten in der Marktgemeinde Dießen statt. Zu Gast war das Fernsehteam von München TV. Heimatgschichtn-Moderatorin Sophia Dreyer ist jede Woche in einer anderen Gemeinde unterwegs und portraitiert den Ort mit seinen Menschen für das Fernsehen.

 

Die Beiträge aus Dießen werden jeweils von Montag bis Freitag um 19.45 Uhr im Vorabendprogramm von München TV an folgenden Tagen ausgestrahlt:


Montag 20.12. Zinngiesserei Schweizer
Dienstag 21.12. Pferdeklinik mit Schwimmbad
Mittwoch 22.12. Marienmünster
Donnerstag 23.12. Glassterne-Produktion bei Keramik Lösche
Freitag 24.12. Zusammenfassung der Woche

Montag 10.1. Zu Besuch bei Bürgermeisterin Sandra Perzul
Dienstag 11.1. Fritz Winter Atelier
Mittwoch 12.1. Lösche Keramik mit Fayence-Malerin
Donnerstag 13.1. Kunst aus Treibholz Barbara Eberth-Pfaff
Freitag 14.1. Zusammenfassung der Woche


Gezeigt bzw. wiederholt werden die Beiträge jeweils um 12.45 Uhr und 21.30 Uhr des gleichen Tages auf München TV.

Die „Heimatgschichtn“ aus Dießen sind nach der Sendung auch in der Mediathek verfügbar:
https://www.muenchen.tv/mediathek/kategorie/sendungen/heimatgschichtn/


Bild: MünchenTV-Moderatorin Sophia Dreyer

BRK nimmt Teststation in Dießen in Betrieb

Kostenlose COVID-19 Schnelltest-Möglichkeit im Blauen Haus


Ab Dienstag, 21.12.2021 bietet das BRK wieder kostenlose Schnelltests in Dießen an.
An drei Tagen in der Woche stehen zukünftig Termine für die kostenlosen Bürgertestungen zur Verfügung. Um Registrierung bzw. Terminvereinbarung wird gebeten unter www.brk-landsberg.de.


Die Öffnungszeiten der Teststation in der Prinz-Ludwig-Straße 23 sind jeweils am Dienstag und Donnerstag von 17.30 – 19.30 Uhr und in dieser Woche auch am Samstag von 9.00 – 11.00 Uhr.


Ab nächster Woche ist die Öffnungszeit am Samstag abends von 17.30 – 19.30 Uhr. Die Öffnungszeit am Vormittag entfällt.


Die Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen und erhalten eine Testbescheinigung. Personen mit erkennbaren Symptomen wie – Husten – Fieber - Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns – Schnupfen – dürfen nicht getestet werden. In diesem Fall sollte der Hausarzt oder das Gesundheitsamt des Landkreises Landsberg am Lech kontaktiert werden.

Energiespartipps: Streaming

Advent, Advent, der Zähler rennt: Weniger Energie beim Streamen verbrauchen

Zu einem entspannten Abend in der Vorweihnachtszeit gehört für viele ihre Lieblingsserie oder der neueste Blockbuster. Doch was viele nicht wissen: Streamingdienste ziehen sehr viel Strom. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern erklärt, wie beim Abrufen von Serien, Filmen und Musik aus dem Internet Energie gespart werden kann.

Um Audio- und Videoinhalte speichern und zur Verfügung stellen zu können, sind riesige Serverfarmen notwendig. Deren Betrieb und der täglich millionenfache Zugriff auf die Inhalte verbraucht viel Energie und verursacht CO2-Ausstoß. „Wer diese Dienste nutzt, sollte wissen, wie energiehungrig alltägliche digitale Vorgänge sind“, erläutert die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. So entspricht das einstündige Streamen eines Films etwa der CO2-Emission eines Kleinwagens bei einem Kilometer Autofahrt.


Unser „digitaler Fußabdruck“ wächst also mit jedem Klick, ob bei der Nutzung sozialer Netzwerke, installierter Apps, Webseiten oder E-Mail-Diensten. Das Video-Streamen ist dabei besonders energie-intensiv. Laut einer Studie des „Think Tank Shift Project“ sorgt Video-Streamen für mindestens ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Allein im Jahr 2018 waren es über 300 Millionen Tonnen. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß Spaniens.


In Deutschland sind Videos für rund drei Viertel des Datenverkehrs verantwortlich. Werden sie über mobiles Internet ohne vorherigen Download in hoher Qualität gestreamt, benötigen Videos am meisten Energie. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich der „digitale“ Fußabdruck beim Streamen jedoch reduzieren. So ist das Herunterladen und lokale Speichern von Filmen oder Musikdateien energiesparender als kontinuierliches Streamen. Das Abspielen von Audiodateien verbraucht im Vergleich zum Streamen von Videos nur einen Bruchteil des Datenvolumens. CO2-Emissionen lassen sich auch einsparen, wenn der Fernseher über ein LAN-Kabel auf Streaming-Plattformen zugreift und nicht über WLAN. Eine Internetverbindung über LAN-Kabel verursacht weniger CO2-Emissionen als über Mobilfunk.

Weitere nützliche Tipps rund um energieeffiziente Geräte und Stromsparen erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Diese findet derzeit online oder telefonisch statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400  vereinbart werden. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

 

Weitere Sonderimpfaktion: 17. + 18.12.2021


Die Marktgemeinde Dießen am Ammersee bietet erneut eine Sonderimpfaktion im Kulturforum des Blauen Hauses in der Prinz-Ludwig-Straße 23 in Dießen an.


Die Termine sind am Freitag, 17.12.2021 und Samstag, 18.12.2021 von 8.30 bis 12.00 und von 13.00 bis 18.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Unter der medizinisch fachkundigen Leitung von Dr. med. Rainer Bachmann und Dr. med. Willi Osman-Günther werden an diesen Tagen Impfungen mit dem Impfstoff Moderna vorgenommen. Geimpft werden dabei jedoch ausschließlich Personen über 30 Jahre. Das Impfteam kann Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen vornehmen. Fragen dazu können im ärztlichen Aufklärungsgespräch besprochen werden.


Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen zwingend ihren Personalausweis, eine FFP2-Maske und den Impfpass sowie die Versichertenkarte zum Impftermin mitbringen.

 

Ortsbus: Neue Fahrpläne


Am Sonntag, 12. Dezember, tritt der neue Fahrplan in Kraft, der bis Mitte Dezember 2022 gültig sein wird. Die neuen Fahrplanhefte der Marktgemeinde Dießen für den Dießener Ortsbus, die LVG-Busse, die Bundesbahn sowie der Fahrplan für die Seeschifffahrt auf dem Ammersee 2022 liegen ab Montag, 6. Dezember, in den Ortsbussen und an folgenden Orten aus:
Sparkasse Landsberg-Dießen, VR-Bank Landsberg-Ammersee, Rathaus Dießen, Bahnhof Dießen (Poststelle), Tourist-Info Dießen, Schreibwarengeschäfte Wagner und Seitz sowie Tankstellen Schürer und Sedlmeier. Die Fahrpläne stehen auch für die Gäste in den Hotels und Unterkünften zur Verfügung. Auch in der Carl-Orff Grund- und Mittelschule, der Liebfrauen-Mädchen-Realschule Dießen und dem Ammersee Gymnasium liegt der Fahrplanaus.


https://www.lvg-bus.de/liniennetz/liniennetz-ortsbus-diessen/

Azubi (m/w/d) Wasserversorgungstechnik gesucht


Der Markt Dießen am Ammersee sucht zum Ausbildungsbeginn 01.09.2022 einen

Auszubildenden (m/w/d) für den Beruf „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“

 

Ausbildungsverlauf:

Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit der Abschlussprüfung im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik ab. Die Ausbildung besteht aus theoretischen und praktischen Ausbildungsabschnitten. Der praktische Teil wird im Wasserwerk des Marktes Dießen absolviert, die theoretische Ausbildung findet an der Staatlichen Berufsschule Lauingen statt.

 

Wir erwarten:
•    Qualifizierender Abschluss der Mittelschule oder Realschulabschluss bzw. gleich-
     oder höherwertigere Schulausbildung
•    Handwerkliches Geschick
•    Teamfähigkeit, Engagement und Zuverlässigkeit
•    Gute Umgangsformen und höfliches Auftreten sowie Freude am Umgang mit Menschen


Wir bieten:
•    Eine interessante, breit gefächerte Ausbildung in einem modernen, technisch gut
     ausgestatteten, kosten- und leistungsorientierten Wasserwerk mit einem breiten
     Aufgabenspektrum
•    Eine fundierte Ausbildung im praktischen und theoretischen Bereich mit großen
     Übernahmechancen
•    Eine tarifgemäße Vergütung nach TVAöD – Besonderer Teil BBiG

 

Weitere Informationen können Sie dem Film entnehmen:
Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Wasser ist Leben | Ich mach's! | ARD alpha | Fernsehen | BR.de


Interessiert? Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an den Markt Dießen am Ammersee, Marktplatz 1, 86911 Dießen am Ammersee oder via E-Mail an bewerbungen@diessen.de.

Für Auskünfte stehen Ihnen Herr Springer unter 08807 9294-24 und Herr Deininger unter 08807 91859 gerne zur Verfügung.

 

Grundstückseigentümer: Räum- und Streupflicht


Gemeinsam gut durch den Winter kommen

Angesichts der aktuellen Witterungsbedingungen und der des eintretenden Schneefalles erinnert der Markt Dießen am Ammersee seine Bürgerinnen und Bürger an deren Räum-und Streupflicht, insbesondere, soweit sie Grundstückseigentümer sind.


Im gesamten Ortsgebiet sind die an Grundstücke angrenzenden Gehbahnen bei Schnee, Schnee- oder Reifglätte sowie bei Glatteis unaufgefordert und auf eigene Kosten werktags von 7 bis 20 Uhr und sonn- und feiertags von 8 bis 20 Uhr in sicherem Zustand zu halten.


Dazu sind insbesondere die Bürgersteige bzw., soweit die Straße über keinen Bürgersteig verfügt, eine Gehbahn am Straßenrand in einer Mindestbreite von 1 m von Schnee und Eis freizumachen und bei Glätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (z. B. Sand oder Splitt), nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln ausreichend zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen. Der geräumte Schnee bzw. die Eisreste sind neben den Gehwegen so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Hecken, Sträucher und Bäume, die aus Grundstücken heraus auf Geh- und/oder Radwege sowie in Fahrbahnen ragen, müssen vor dem ersten Schneefall so weit zurückgeschnitten werden, dass das so genannte Lichtraumprofil von 2,50 Meter über dem Geh- und/oder Radweg und 4,50 Meter über der Straße frei sind.

Um den gemeindlichen Winterdienstfahrzeugen die Arbeit nicht unnötig zu erschweren, sollen außerdem Autofahrer darauf achten, dass sie ihre Fahrzeuge beim Parken so nah an den Straßenrand stellen, dass die Räumfahrzeuge ungehindert daran vorbeifahren können. Die Räumfahrzeuge brauchen nämlich eine Durchfahrtsbreite von drei Metern.


Für weitere Fragen zum Räum- und Streudienst sowie zum erforderlichen Rückschnitt von Bepflanzungen stehen die Mitarbeiterin des gemeindlichen Ordnungsamts unter der Rufnummer 92 94-0 zur Verfügung.
Grundlage der Räum- und Streupflicht ist die Reinigungs- und Sicherungsverordnung des Marktes Dießen am Ammersee.

Dießener Bauhof gut für den Winter gerüstet


Den ersten Stresstest dieses Winters hat der Dießener Bauhof mit seinem Team bereits gut gemeistert. Sturm Christian sorgte vergangene Woche im ganzen Landkreis Landsberg für chaotische Verhältnisse auf den Straßen. Das Bauhofteam zusammen mit drei neuen Mitarbeitern hatte die Lage dennoch gut im Griff. Louis Kimmerl, Adi Schwarzwalder und Bernhard Pössinger konnten neu eingestellt werden und sorgen nun im Schichtbetrieb mit den anderen Bauhofkollegen für freie Straßen und gestreute Wege im gesamten Gemeindebereich.


Die erste Schicht startet bereits ab 3 Uhr morgens mit dem Schaudienst. Bei schlechter Wetterlage sind dann spätestens ab 4 Uhr sieben Mitarbeiter im Einsatz. Sie räumen mit zwei LKWs mit großem Schneepflug die Straßen in Dießen und den Ortsteilen. Die Räumarbeiten in Riederau und St. Alban werden mit dem Unimog erledigt. Für kleine Gassen und Gehwege sind das Schmalspurfahrzeug und ein Kleintraktor da. Bushaltestellen, Gehwege und Friedhöfe werden im Handdienst von zwei Mitarbeitern geräumt und gestreut. Ein Wechsel der Schicht erfolgt im wöchentlichen Turnus. Für die aktuelle Winterperiode wurden insgesamt ca. 100 Tonnen Splitt und 250 Tonnen Salz eingelagert.


Neu angeschafft werden musste ein Fahrzeug als Ersatz für einen Unimog, der wegen technischer Mängel auszusondern war. Der neue Unimog U219 ist dabei ein Allround-Fahrzeug, dass je nach Jah-reszeit entsprechend umgerüstet werden kann. Über das ganze Jahr hinweg unterstützt es so die Bauhofmitarbeiter bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Das breite Einsatzspektrum reicht da-bei vom Winter- und Mähdienst, der Hecken- und Sträucherpflege und Straßenreinigung bis hin zum Einsatz im Forstbetrieb.


Die Marktgemeinde Dießen möchte im Hinblick auf den Winterdienst noch darauf hinweisen, dass Grundstückseigentümer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht selbst für das Räumen und Streuen auf Gehwegen entlang ihrer Grundstücksgrenzen zuständig sind. Diese Räumpflicht kann auch auf Mieter übertragen werden. Es wird darum gebeten, Gehwege regelmäßig und rechtzeitig von Eis und Schnee freizuhalten, damit Fußgänger die Wege jederzeit sicher benutzen können.


Bild: v. l. n. r.:
Louis Kimmerl, Adi Schwarzwalder, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Bauhofleiter Martin Holzschuh,  Bernhard Pössinger

 

Café Blaues Haus neu vermietet


Eine besondere Liegenschaft der Marktgemeinde Dießen ist wieder vermietet. Seit Mitte des Jahres stand das Café im Blauen Haus in der Prinz-Ludwig-Straße 23 leer. Nun haben die neuen Pächter den Mietvertrag unterschrieben. Rena Glück und Fairuz Lewis werden ab 01.02.2022 das Café mit neuem Namen und neuem Konzept betreiben.


Das „Ludwig", so wird die neue Einrichtung heißen, tritt mit einem jungen modernen Gastronomiekonzept an. Angeboten werden hochwertige Getränke und gesundes, qualitativ hochwertiges Essen. Bei den Speisen wird auf regionale und saisonale Lebensmittel geachtet. Es gibt eine kleine wechselnde Karte mit Suppen, Tapas, sowie kalten und warmen Speisen.


„Wir sind Gastgeber aus Leidenschaft und schreiben Gemeinschaft ganz groß.“, so Rena Glück. Dies finde besonderen Ausdruck im Sharing Food Konzept auf das der Barbetrieb ausgerichtet sei. So werden verschiedene Gerichte als Sharing Platten zusammengestellt für mehr Gemeinschaftsgefühl und mehr Genuss und weniger „Food Waste“. Der Fokus liegt dabei auf vegetarisch und vegan, weniger Fleisch und wechselnden Angeboten.


Überzeugt hat dieses neue Konzept auch die Gemeinderatsmitglieder. Sie haben sich mehrheitlich für Rena Glück und Fairuz Lewis entschieden, die sich somit gegen zwei weitere Bewerber durchgesetzt haben.
 
Zu der rund 80 m² großen Räumlichkeit mit den großen Fensterflächen gehört ein sehr schöner Garten, auf dessen Terrasse bis zu 40 Gäste Platz finden. Bis zur Eröffnung, die für Februar 2022 geplant ist, werden noch einige Umbauten vorgenommen. Das Gastronomiekonzept soll in einem Ambiente geprägt aus Bodenständigkeit und Urbanität Ausdruck finden.


Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul freut sich über die Neuvermietung. „Dießen ist ein ganz besonderer Ort mit einem bunten Angebot in vielerlei Hinsicht. Ich freue mich, dass mit der Tagesbar Ludwig wieder ein weiterer lebendiger Treffpunkt dazukommt.“ Den neuen Pächtern wünscht sie viel Freude und Erfolg.

 

Sonderimpftage im Blauen Haus

+++ Update: Alle Termine für Freitag und Samstag sind vergeben!! Weitere Anrufer kommen auf eine Warteliste.+++


Die Marktgemeinde Dießen am Ammersee bietet am kommenden Wochenende Sonderimpftage im Kulturforum des Blauen Hauses in der Prinz-Ludwig-Straße 23 in Dießen an.


Unter der medizinisch fachkundigen Leitung von Dr. med. Rainer Bachmann und Dr. med. Willi Osman-Günther werden an diesen Tagen Impfungen mit dem Impfstoff Moderna vorgenommen. Geimpft werden dabei jedoch ausschließlich Personen über 30 Jahre. Das Impfteam kann Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen vornehmen. Fragen dazu können im ärztlichen Aufklärungsgespräch besprochen werden.


Als Termine sind Freitag, 10.12.2021 und Samstag, 11.12.2021 von 8.30 bis 18.00 Uhr angedacht. Sollte die Nachfrage sehr groß sein, werden weitere Tage geplant.


Eine vorherige Anmeldung bis Donnerstag, 09.12.2021 unter der Telefonnummer 08807 9294-21 ist dringend erforderlich.


Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen zwingend ihren Personalausweis, eine FFP2-Maske und den Impfpass zum Impftermin mitbringen.

 

Weitere Unterlagen zum Download:

AUFKLÄRUNGSMERKBLATT

ANAMNESE und EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG

 

Weihnachtsbäume für Dießner Geschäfte


Eigentlich sollte Dießen am Ammersee am 25.11.2021 wieder in ganz besonderem Glanz erscheinen. „Dießen leuchtet“, eine Aktion des Gewerbeverbandes zog alljährlich viele Dießenerinnen und Dießener sowie zahlreiche Besucher aus den umliegenden Ortschaften an. Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens musste die Veranstaltung nur wenige Tage vor Termin abgesagt werden. Als Ersatz für das Event und als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität erhalten die Dießener Geschäftsleute nun wieder einen Weihnachtsbaum für ihr Geschäft von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.


Bereits im letzten Jahr konnten so die zentralen Geschäftsstraßen in der Marktgemeinde zusätzlich geschmückt und zur Freude aller in eine ganz besonders stimmungsvolle Atmosphäre versetzt werden. Gewerbeverbandsvorsitzende Uschi Wacke freute sich über das Zeichen aus dem Rathaus und bedankte sich bei Bürgermeisterin Sandra Perzul für die Unterstützung in diesem zweiten Corona-Winter. Nachdem sie schon „Dießen leuchtet“ absagen musste, solle auf diese Art und Weise wieder etwas Licht ins Dunkel der Corona-Pandemie gebracht werden, so Wacke. Der Gewerbeverband und die Bürgermeisterin seien sich einig, dass Dießen wieder weihnachtlich leuchten und die Kunden zum Einkaufen und Bummeln einladen solle.


Interessierte Geschäftsinhaber die im letzten Jahr nicht dabei waren, können sich noch telefonisch melden bei Uschi Wacke unter der Nummer 08807 1497 oder im Rathaus unter der Nummer 08807 9294-42.

 

Dießen bewirbt sich als „Fairtrade-Town“



Seit Januar 2009 können sich Kommunen in Deutschland für ihr Engagement im Fairen Handel um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ vernetzt Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik und fördert den fairen Handel auf kommunaler Ebene, um gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu unterstützen.

Hier in Dießen sind schon einige Fairtrade-Initiativen gestartet. Deshalb unterstützt die Marktgemeinde Dießen die verschiedenen Initiativen und das damit verbundene bürgerliche Engagement und bewirbt sich um die Auszeichnung als „Fairtrade-Town“.

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um die Auszeichnung als „Fairtrade-Town“ zu erlangen:

1. Die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels. Bei allen Sitzungen der Gemeinde, des Gemeinderates und der Ausschüsse sowie im Büro der Bürgermeisterin wird fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel ausgeschenkt.

2. Eine Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ und darüber hinaus die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

3. In lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten.

4. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen-/Glaubensgemeinden setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an.

5. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema „Fairtrade“ in der Kommune. Die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort.

Als nächsten Schritt wird sich eine Steuerungsgruppe bilden, in die als Vertreter der Marktgemeinde Dießen Volker Bippus und Dr. Holger Kramer entsandt sind. Die Steuerungsgruppe wird die Bewerbungskriterien nachhalten und die Bewerbung vorbereiten.

Weitere Informationen zu der Kampagne „Fairtrade-Towns“ finden sich hier: www.fairtrade-towns.de


Für weitere Fragen zur Bewerbung und zum Projekt stehen Volker Bippus und Dr. Holger Kramer jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Bürgerversammlungen abgesagt

 

Die Markgemeinde Dießen am Ammersee sagt aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens die geplanten Bürgerversammlungen für Dießen und die Ortsteile Dettenhofen, Dettenschwang und Obermühlhausen sowie Riederau ab.

 

Der für die Versammlungen geplante Bericht der Bürgermeisterin zum gemeindlichen Haushalt und weiteren Themen wird in geeigneter schriftlicher Form veröffentlicht.

Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul bedauert die Notwendigkeit zur Absage sehr. „Der persönliche Austausch und die direkten Gespräche sind mir sehr wichtig und im Grunde durch nichts zu ersetzen“, so Perzul. Doch leider ließe die aktuelle Situation eine Durchführung nicht zu.

Jugendbeirat: Vorsitzende gewählt


Die konstituierende Sitzung, das erste Zusammentreffen des neuen Dießener Jugendbeirats, fand am 11.11.2021 im Jugendzentrum statt.

Zu dieser hatte Bürgermeisterin Sandra Perzul die am 29.10.2021 gewählten neuen Jugendbeiratsmitglieder, den Jugendreferenten Frank Fastl und den Juze-Leiter Simon Brieger eingeladen. Nach ihrer Begrüßung erläuterte die Bürgermeisterin zunächst den Ablauf der Wahl. Gewählt wurde aus den Reihen der neuen Jugendbeiratsmitglieder das Amt des/r Vorsitzenden, dessen bzw. deren Stellvertreter/in sowie der Posten der/des Schriftführers/in. Zur nächsten Sitzung des Jugendbeirates, die laut Satzung mindestens viermal jährlich stattfinden sollen, wird dann der neue Vorstand einladen.

In offener Abstimmung wählten die anwesenden Mitglieder an diesem Abend Lea Schürer in Abwesenheit zur 1. Vorsitzenden und Carlo Fesser zu ihrem Vertreter. Für das Amt der Schriftführerin stellte sich Ina Verhülsdonk zur Verfügung und wurde auch gewählt.


Nach dem formalen Teil, also der Vergabe der Ämter, wollte Perzul mehr von den Mitgliedern des Jugendbeirats erfahren. Sie interessierte vor allem, was die persönliche Motivation für deren Bewerbung war und welche Punkte den Jugendlichen für ihre kommende Wahlperiode und ihre anstehende Arbeit im Jugendbeirat besonders wichtig sind. Schnell wurde in der anschließenden Gesprächsrunde klar, dass es der Jugend im Wesentlichen an Raum und Mobilität fehlt. Gerne hätte man mehr Orte und Plätze, um sich zu treffen. Als Ideen wurden beispielswiese eine offizielle Feuerstelle oder auch ein Treffpunkt in Seenähe genannt.

Ein weiterer Aspekt war der öffentliche Nahverkehr in die umliegenden Orte. Für junge Leute sei es relativ schwierig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ein gewisses Maß an Mobilität zur erreichen, vor allen Dingen nachts und am Wochenende. Eine Verbindung, gerade nach Landsberg oder Herrsching wurde angesprochen. Dazu konnte Bürgermeisterin Perzul berichten, dass der Landkreis Landsberg aktuell mit der Erstellung eines Nahverkehrskonzeptes beschäftig ist und diese wünschenswerten Verbindungen bereits von Seiten der Marktgemeinde angebracht wurden. Dass es in diese Richtung bereits in der letzten Wahlperiode unterschiedlichste Bestrebungen gab, konnte auch Frank Fastl erörtern. Hier sei auch das Thema Anrufsammeltaxi schon einmal in der Diskussion gewesen, es habe sich damals aber kein Anbieter dafür gefunden.


Von den Jugendbeiräten mehrfach genannt, wurde auch der Aspekt der Kommunikation mit den anderen Jugendlichen vor Ort. Die Gespräche im eigenen Freundeskreis reichten nicht aus, um ein gesamtes Meinungs- bzw. Stimmungsbild auch über die Jugendlichen mit anderen Interessen zu erhalten, daher seien die sozialen Medien ein wichtiger Punkt der Arbeit des Jugendbeirates.

Während der ausführlichen Diskussion, in der die Jugendlichen ihre Interessen, Wünsche und Pläne äußerten, skizzierten Perzul und Fastl, wie sich die Rahmenbedingungen von Verwaltungsseite her gestalten. Es gebe in einer Gemeinde Pflichtaufgaben und freiwillige Aufgaben. Darüber hinaus ist man bei den Ausgaben an den aufgestellten und beschlossenen Haushalt gebunden, der die geplanten Investitionen und laufende Ausgaben des Gemeindehaushaltes beinhaltet.
 

Nach rund 1,5 Stunden wurde die erste Sitzung des neuen Jugendbeirates beschlossen. Die Teilnehmer konnten mit vielen Anregungen und ganz praktischen Informationen nachhause gehen. Sowohl Frank Fastl als auch die Bürgermeisterin Sandra Perzul konnten aus erster Hand erfahren, wo die Bedürfnisse der Jugendlichen liegen und welche konkreten Interessen aber bereits auch Vorschläge bestehen. Die Jugendbeirätinnen und –beiräte ihrerseits erhielten einen ersten Eindruck im Rahmen welcher Möglichkeiten und Leitplanken zukünftige Projekte entwickelt werden können.


Ein erster öffentlicher Termin wird die Vorstellung des neuen Jugendbeirates in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen sein, zu deren Teilnahme sie herzlich von der Bürgermeisterin Perzul eingeladen wurden.


Bild: v. l. n. r.:
Andreas Schinner, JuZe-Leiter Simon Brieger, David Hemsig, Eric Polap, Pascal Wessely, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Ina Verhülsdonk, Jugendreferent Frank Fastl
Vorne kniend:
Carlo Fesser

 

Aufruf zur Christbaumspende - DANKE!


Wir haben nun ausreichend viele schöne Nadelbäume für unsere Plätze im Gemeindebereich.

+++ Vielen Dank an die Spenderinnen und Spender +++

 


Alljährlich zur Weihnachtszeit schmückt und dekoriert unser Bauhof einige Straßen und Plätze im Gemeindebereich. Einen festlich beleuchteten Weihnachtsbaum erhält so der Vorplatz bei der Feuerwehr in St. Georgen, der Platz gegenüber vom Dießener Rathaus und auch der Platz beim Kriegerdenkmal in Riederau.


Bislang wurden die Bäume, Tannen oder Fichten, von privat gespendet. Daher ergeht auch in diesem Jahr wieder der Aufruf zur Christbaumspende. Gut geeignet sind Bäume, die z. B. im privaten Garten über Jahre hinweg schön gewachsen und nun vielleicht auch zu groß für den weiteren Verbleib geworden sind. Infrage kommen 8 bis 10 Meter hohe Bäume.


Für den Spender entstehen keinerlei Aufwand und keine Kosten, denn der Baum wird von Bauhofmitarbeitern entnommen und entsprechend abtransportiert. An seinem Bestimmungsort aufgestellt und festlich geschmückt, erstrahlt er noch einmal in hellem Glanz und verbreitet so schöne, weihnachtliche Stimmung in der Adventszeit.


Aktuell gesucht werden noch zwei Bäume. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können gerne unter der Telefonnummer 08807 91868 Kontakt mit der Gemeinde aufnehmen.

 

Auszeichnung für Antoinette Bagusat und Volker Bippus


Dießens Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul empfing die zu Ehrenden am 03.11.2021 im kleinen feierlichen Kreis im Rathaus. Die Verleihung der kommunalen Dankurkunde erfolgte im Namen des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann.


Die geehrten Antoinette Bagusat und Volker Bippus gehören damit zu den insgesamt 31 Kreisbürgerinnen und Kreisbürgern, die so für ihr langjähriges verdienstvolles Wirken Dank und Anerkennung erhalten. Die Auszeichnung des Freistaates Bayern ist für Personen, die sich über 18 Jahre hinweg in verschiedenen Funktionen für die kommunale Selbstverwaltung als Gemeinderat oder Kreisrat eingesetzt haben.


Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) ist bereits seit 2002 Gemeinderätin in Dießen am Ammersee. Als solche war sie über lange Jahre hinweg Referentin für Schulen. Daneben hat sie sich ehrenamtlich als Elternbeiratsvorsitzende an der Carl-Orff-Schule und der Musikschule engagiert. Später war sie Mitglied im Förderverein des Ammerseegymnasiums. Aktuell ist sie Referentin für Senioren im Gemeinderat und aktiv tätig im Verein Nachbarschaftshilfe Dießen e. V. und in der Vorstandschaft des Dießener Frauenbundes.


Als weiteres langjähriges Gemeinderatsmitglied wurde Volker Bippus (UBV) geehrt. Er ist ebenso seit 2002 Teil des Rates. Hier arbeitet er aktuell mit im Finanz- und Verwaltungsausschuss, sowie stellvertretend im Bau- und Umweltausschuss. Neben seiner Gemeinderatstätigkeit ist Volker Bippus Vorstand beim Traditionsverein MTV Dießen mit seinen elf Sparten und rund 1460 Mitgliedern. Außerdem ist er Sprecher des Vorstands im Pfarrgemeinderat und auch im Vorstand der Dießener Kolpingsfamilie. Für Volker Bippus ist der Erhalt der kommunalen Dankurkunde die zweite Auszeichnung in kurzer Zeit. Für sein Engagement im Dießener MTV erhielt er Anfang Oktober den Ehrenamtspreis des Bayerischen Landes-Sportverbandes für seine herausragenden Verdienste um den Sport.


Bürgermeisterin Sandra Perzul freute sich mit den Geehrten und dankte auch ganz persönlich für das langjährige und verlässliche Engagement. Für diesen Preis, so Perzul, können nur Personen vorgeschlagen werden, die auch nach ihrem sonstigen Verhalten und ihrer persönlichen Einstellung einer Auszeichnung würdig sind. Antoinette Bagusat und Volker Bippus zeigten dies bereits über viele Jahre hinweg beständig und ausdauernd. Es sei sehr beeindruckend, wie viel Engagement auf sie als Einzelpersonen zurückzuführen sei und wie viel Gutes sie jeweils mit ihrer Arbeit und in ihren Vereinen bewirkt hätten. Die Bürgermeisterin wünschte dafür auch weiterhin viel Kraft und Energie.


Bild: V.l. n. r.: Antoinette Bagusat, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Volker Bippus

 

Jugendbeirat gewählt

 

Obwohl die Jungbürgerversammlung der Marktgemeinde Dießen am vergangenen Freitag mit leichter Verspätung – man wollte noch auf Nachzügler warten - begonnen hat, entwickelte sich der Abend zu einer recht dynamischen und stimmungsvollen Veranstaltung.


Simon Brieger vom Jugendzentrum eröffnete den offiziellen Teil und erklärte kurz den Ablauf der Wahl. Bürgermeisterin Sandra Perzul begrüßte die rund 60 Jugendlichen und zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme. In ihrer kurzen Rede stellte sie gleich ein erstes mögliches Projekt vor. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring könnte im nächsten Frühjahr die Aktion "Zukunftsmacher" starten. Außerdem, so Perzul, sollte der zukünftige Jugendbeirat auch immer an die Ortsteile denken. Die Jugend von Dettenschwang, Dettenhofen, Obermühlhausen und Rieden sollten mit in der Jugendarbeit bedacht werden.

 

Frank Fastl, gemeindlicher Jugendreferent berichtete über bereits realisierte Jugendprojekte wie die Soccerbox und den kürzlich eingeweihten Skaterplatz. Er übergab das Wort an Steffi Sanktjohanser, die als Initiatorin und ehrenamtlich Engagierte bereits an vielen Projekten aktiv teilgenommen hat und aus ihrer Erfahrung zum Thema Jugendarbeit und Zusammenarbeit mit der Gemeinde berichten konnte. Sie appellierte an die Jugendlichen sich einzusetzen und nicht nur die Pflichten zu sehen. Entscheidend seien vielmehr die Rechte, Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten die man als Jugendbeirat hat und die Ziele, die man damit erreichen könne.

 

Bevor sich im weiteren Verlauf des Wahlabends die acht Bewerberinnen und Bewerber vorstellten, gab es noch eine Nachnominierung. Der 23jährige Carlos Gil Renault, ließ sich kurzfristig und begleitet von spontanem Applaus zur Wahl aufstellen.

 

Bereits im Vorfeld zur Wahl hatten sich schriftlich beworben:

  • Carlo Fesser, 17 Jahre, Schüler am Ammerseegymnasium
  • Charlotte Fleischer, 17 Jahre, Schülerin am Ammerseegymnasium
  • David Hemsing, 22 Jahre, Elektriker
  • Eric Polap, 17 Jahre, Schüler am Ammerseegymnasium
  • Andreas Schinner, 23 Jahre, Versuchsingenieur
  • Lea Schürer, 21 Jahre, Studentin Wirtschaftsrecht
  • Ina Verhülsdonk, 19 Jahre, Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen
  • Pascal Wesselig, 21 Jahre, Kfz- Mechatroniker

 

Nicht persönlich anwesend war Lea Schürer. Sie wurde stellvertretend vorgestellt und war den meisten Anwesenden bereits bekannt. Nach der kurzen Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten, ging es dann zur Abstimmung.


Am Ende ausgezählt wurden 58 Stimmzettel, dabei ergab sich folgendes Wahlergebnis:

Carlo Fesser:               53 Stimmen

Charlotte Fleischner: 30 Stimmen

David Hemsing:          36 Stimmen

Eric Polap:                   45 Stimmen

Andreas Schinner:      30 Stimmen

Lea Schürer:                39 Stimmen

Ina Verhülsdonk:         39 Stimmen

Pascal Wessely:          30 Stimmen

Carlos Gil Renault:      36 Stimmen

 

Gemäß Satzung des Dießener Jugendbeirates kann das Gremium aus bis zu neun gewählten Personen bestehen, somit ist nun jede Bewerberin und jeder Bewerber zum Vertreter der Jugend in Dießen für die Dauer von zwei Jahren offiziell gewählt worden.

 

Mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch Bürgermeisterin Sandra Perzul ging der offizielle Teil der Jungbürgerversammlung nach nur einer Stunde zu Ende. Der inoffizielle Teil wurde ins Jugendzentrum verlegt.

 

Erster Termin des neuen Dießener Jugendbeirates wird die konstituierende Sitzung sein. Das Datum dafür wird noch bekannt gegeben.

 

Bild: v. l. n. r.

Steffi Sanktjohanser in Vertretung für Lea Schürer, David Hemsing, Carlos Gil Renault, Ina Verhülsonk, Jugendreferent Frank Fastl, Charlotte Fleischner, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Andreas Schinner, Juze-Leiter Simon Brieger, Eric Polap, Pascal Wessely, Carlo Fesser

 

 

Wasserleitungsarbeiten: Vollsperrung im Bereich Hofmark


Aufgrund von Arbeiten an der Wasserleitung in der Hofmark wird die Straße am 04. und 05.11.2021 gemäß der Verfügung des Landratsamtes Landsberg am Lech komplett gesperrt.


Da wegen der geringen verbleibenden Fahrbahnbreite ein halbseitiges Arbeiten nicht möglich ist, wird eine Vollsperrung ab Hofmark 28, Höhe Klosterhof bzw. Frontorstraße errichtet.


Der von außerorts kommende Verkehr wird großräumig über Utting und Entraching umgeleitet. Für Anwohner ist die Straße bis zum unmittelbaren Baustellenbereich auf Höhe Hofmark 13 befahrbar.


Rettungsdienste und Entsorgungsfirmen werden von der Marktgemeinde Dießen am Ammersee über die Verkehrsbehinderung informiert.


Die Pläne der Umleitungsstrecke sind hier einsehbar.


Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden für die Dauer der Baustelle um Verständnis gebeten.

 

Neue Bestattungsform: Urnenruhegemeinschaft

Am Friedhof in Dießen am Ammersee bietet die Marktgemeinde ihren Bürgerinnen und Bürgern eine neue Form der Urnenbeisetzung an. Die Ruhegemeinschaft liegt in unmittelbarer Nähe zur Friedhofskirche St. Johann. Das Gemeinschaftsgrab wird als „Rundum-Sorglos“-Grabstätte mit friedhofsgärtnerischer Bepflanzung und Pflege angeboten und strahlt bereits in frischen Herbstfarben.

Betreut und gepflegt wird die Ruhestätte durch die Gärtnerei Josef Streicher aus Utting. Sie hat schon die Erstanlage gepflanzt und sorgt in den nächsten Jahren für die Grabstätte. Die Stele stammt von der Firma Steinmetz Sepp aus Landsberg am Lech.

Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul freute sich, dass die Ruhegemeinschaft, die auf eine Initiative des Dießener Seniorenbeirates zurückgeht, nun umgesetzt werden konnte. „Es ist eine schöne und würdige Bestattungsform“, so die Bürgermeisterin. Viele ältere Menschen beschäftigten sich mit der Sorge, was nach dem Ableben sei, wenn die Hinterbliebenen weit weg wohnten und sich niemand regelmäßig um die Grabstelle kümmern könne.

Diese Ansicht teilte auch Dr. Ludger Stürwald vom Seniorenbeirat. Es sei unheimlich beruhigend, zu wissen, dass man sich keine Sorgen um dieses Thema machen müsse, da die Pflege der Grabstätte auf viele Jahre hin geregelt sei.

Aktuell stehen auf dem Urnenfeld acht Einzel- und Doppelurnenplätze zur Verfügung. Die Namen der Verstorbenen werden auf der Steinstele verewigt. Sie ist ebenso wie die Beschriftungstafel für jeden Beigesetzten im Pflegepaket enthalten. Der Vertrag wird geschlossen mit der Treuhandgesellschaft Bayerischer Friedhofsgärtner. In Dießen ist dies konkret die Friedhofsgärtnerei Streicher. Zusätzlich zum Pflegevertrag ist noch die gemeindliche Friedhofsgebühr für die Laufzeit von zehn Jahren zu entrichten.

Ansprechpartner für alle Fragen zur Urnenruhegemeinschaft auf dem Friedhof St. Johann ist die Friedhofsverwaltung im Dießener Rathaus, telefonisch unter 08808 92 94 – 17 zu erreichen oder über E-Mail an ordnungsamt@diessen.de.


Bild: v. l. n. r.
Bürgermeisterin Sandra Perzul, Jürgen Liemk (Treuhandgesellschaft Bayerischer Friedhofsgärtner mbH), Anna Lampl (Ordnungsamt), Josef Streicher, Dr. Ludger Stürwald (Seniorenbeirat)

 

 

Rathaus: Neue Mitarbeiter

Es hat sich viel getan im Personalbereich der Marktgemeinde Dießen. Nachdem über Monate hinweg Stellen unbesetzt und ausgeschrieben waren, konnten im September und Oktober einige Neueinstellungen vorgenommen werden.

Bereits zum 01.09.2021 kamen als Verstärkung für die Bauverwaltung Jasmin Ebert und Kristina Miller im Bereich Finanzverwaltung. Zum Ausbildungsstart im September trat Johanna Bauer ihre Stelle an. In den nächsten drei Jahren wird sie die Lehre zur Verwaltungsfachangestellten in der Marktgemeinde Dießen absolvieren. Damit ist sie eine von insgesamt drei Auszubildenden, die im Rahmen der Ausbildung alle Abteilungen im Rathaus durchlaufen wird.

Simon Spensberger für die Bautechnik und Daniela Uhl für die Kämmerei haben am 01.10.2021 ihren Dienst aufgenommen. Ebenso wie Petra Freund für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Alexander Lange, der vom Wasserwerk ins Rathaus wechselte und hier für die Haustechnik zuständig ist. Diese beiden Stellen wurden ganz neu geschaffen. Die Haustechnik für die gemeindlichen Liegenschaften fungiert als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bauhof. So können die Arbeitsabläufe besser strukturiert und effizienter abgewickelt werden. Petra Freund koordiniert die Zusammenarbeit mit den Medien und ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Marktgemeinde Dießen.

Mit den Neueinstellungen sind nunmehr viele der freien Stellen besetzt. Aktuell noch vakant ist die Sachgebietsleitung Ordnungsamt. Pädagogische Fachkräfte für die gemeindlichen Kindertagesstätten können sich ebenso noch gerne bewerben.

Erste Bürgermeisterin Sandra Perzul hieß die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich willkommen im Team und wünschte eine gute Einarbeitungsphase.

 

Bild: v. l. n. r.
Kristina Miller, Johanna Bauer, Alexander Lange, Bürgermeisterin Sandra Perzul, Daniela Uhl, Simon Spensberger, Petra Freund
Nicht auf dem Bild: Jasmin Ebert

  

Häckseldienst

Der Markt Dießen am Ammersee bietet von Montag, 8. November 2021 bis Freitag,  
12. November 2021 einen Häckseldienst für Gartenbesitzer an.

Ein von der Marktgemeinde beauftragtes Unternehmen wird das bereitgestellte Häckselgut abholen und verarbeiten.  


Gartenbesitzer sollen allerdings darauf achten, dass sie ihr Häckselgut gut zugänglich lagern und fol-
gende Kriterien erfüllt sind: 

-  nur holziger Baum- und Strauchschnitt, keine krautigen Gartenabfälle
-  keine Wurzelstöcke und keine Pflanzen mit Ballen  
-  nur nicht verschnürtes Häckselgut  
-  keine Kränze und Gebinde (wegen Draht)  
-  keine Textilien (Schnüre, Jute)  
-  Äste sollten nicht kurz geschnitten sein
-  höchstens 8 Kubikmeter Häckselgut  
 
Bei Überschreitung der Höchstmenge, erfolgt eine separate Abrechnung des beauftragen Unterneh-
mens mit den hierfür festgelegten Stundesätzen. Eine Doppelzahlung zur Abgabe einer größeren
Menge Häckselgut ist nicht möglich.
Da eine feste Terminvereinbarung leider nicht möglich ist, muss das Astmaterial bereits ab Montag, 8.
November 2021 für den LKW-Abtransport mit Kran gut zugänglich bereitliegen.
 
Dießener Bürgerinnen und Bürger, die das Angebot nutzen möchten, können sich bis spätestens
Freitag, 5. November 2021, 12 Uhr per E-Mail an ordnungsamt(at)diessen.de oder telefonisch unter
08807 9294 -17 anmelden.
 
Mit der Anmeldung ist ein Kostenbeitrag von 15 € zu entrichten. Der Kostenbeitrag kann entweder auf
das Marktkonto bei der Sparkasse Landsberg-Dießen, IBAN: DE78 7005 2060 0000 1101 06  mit
dem Kennwort "Häckseldienst + Nachname" überweisen oder bar im Ordnungsamt (Zimmer 004) im
Rathaus eingezahlt werden.

Spende: Defibrillatoren für Dießen

Die Marktgemeinde Dießen freut sich über die großzügige Spende der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg zur
Anschaffung von zwei Outdoor-Defibrillatoren am Feuerwehrhaus St. Georgen und am Strandbad in Riederau.
 
Jede Sekunde zählt – dies trifft insbesondere auf den plötzlichen Herztod zu. Ursache hierfür ist meist das sog. Kammerflimmern, eine Herzrhythmus-
störung, die durch einen gezielten Stromstoß beendet werden kann. Täglich sterben fast 300 Mitbürger in Deutschland am plötzlichen Herzversagen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten fünf Minuten geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er es ohne bleibende Schäden überlebt. Diese Laiengeräte, die von jedem Ersthelfer bei einem Herz-Kreislaufstillstand problemlos eingesetzt werden können, funktionieren automatisch. Durch audiovisuelle Anweisungen wird der Retter von der Elektrodenanbringung bis zur Verabreichung des Schocks unterstützt.
 
Am 8. Oktober wurden die Defibrillatoren durch Vorstand Konrad Hallhuber und Johann Oberhofer von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg offiziell an Bürgermeisterin Sandra Perzul übergeben. „Wir freuen uns sehr, dass die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg der Marktgemeinde Dießen zwei weitere Defibrillatoren für unsere Bürgerinnen und Bürger spendet. Im Notfall muss es sehr schnell gehen und mit diesen Defibrillatoren können Leben gerettet werden.“ bedankte sich die Bürgermeisterin herzlich bei den Vertretern der VR-Bank.  
 
Bei der Übergabe mit dabei waren neben Gemeinderätin Hannelore Baur auch Johannes Wernseher und Markus Berhard von der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen. Auch ihnen dankte die Bürgermeisterin für die Unterstützung. Hanni Baur hatte sich für das Projekt engagiert, Markus Bernhard und Johannes Wernseher nahmen die Anbringung des Gerätes am Feuerwehrhaus vor.
 
Insgesamt hat die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg der Marktgemeinde Dießen fünf Defibrillatoren gespendet. Auch am Strandbad in St. Alban, in den Ortsteilen Dettenschwang am Feuerwehrhaus und in Obermühlhausen am Dorfstadl stehen bereits die lebensrettenden Geräte.
 
Bild: v. l. n. r. Konrad Hallhuber (Vorstand VR Bank), Markus Bernhard (FFW St. Georgen), Bürgermeisterin Sandra Perzul, Johannes Wernseher (Gemeinderat und FFW St.Georgen), Johann Oberhofer (VR Bank), Hannelore Baur (Gemeinderätin)

Sondersitzung zur Weide am Mühlbach

Im Rahmen der öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderates am Montag, 11. Oktober wurde über die Fällung der Weide am Auslauf des Mühlbaches beraten.


Nach dem Sachvortrag einer Vertreterin des Planungsbüros und eingehender Diskussion im Gemeinderat, wurde mit 15 zu 4 Stimmen für die Fällung der Weide am Mühlbach gestimmt.


Die Entnahme des Baumes wurde im Rahmen der Bauarbeiten zur Neugestaltung der Seeanlagen und in Anbetracht des schlechten Vitalzustandes der Weide erforderlich.


Am Dienstag wurde mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde die schrittweise Fällung begonnen.
Im Zuge der Arbeiten trat der schlechte Zustand der Weide deutlich zutage.Teile des Baumes waren im Inneren bereits morsch und stark geschädigt.


Der Beschluss sieht als Kompensationsmaßnahme die Pflanzung von zwei neuen, bereits großen Weiden an der Ufermauer zum Ammersee vor.


Bild: Querschnitt der Weide
Das Bild zeigt einen großen Ast.

 

517efb333