Dießen hat einen neuen Seniorenbeirat

Briefwahl sorgt für hohe Wahlbeteiligung


Der Aufwand hat sich gelohnt, dieses Fazit zieht Seniorenbeiratswahlleiter Herbert Kirsch, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde, und meint damit den Umstieg beim Wahlverfahren auf eine reine Briefwahl. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Peter Fastl sowie Seniorenreferent Alban Vetterl bildete er den Wahlausschuss, der am gestrigen Nachmittag das Ergebnis der Seniorenbeiratswahl offiziell verkündete.
Erstmals in der Geschichte des Seniorenbeirats in der Ammerseegemeinde wurde die Wahl nämlich nicht mehr in Form einer Urnen- sondern als Briefwahl durchgeführt. Das Ergebnis: Die Wahlbeteiligung stieg auf über 38 Prozent und hat sich damit im Vergleich zur letzten Wahl 2017 mehr als verdreifacht. Dass die Beteiligung so hoch ausfallen würde, war tatsächlich zwar erhofft, aber nicht wirklich erwartet worden.
3.469 Seniorinnen und Senioren waren zur Wahl aufgerufen, 1.323 haben von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht, was einer Quote von 38,13 Prozent entspricht (2017: 10,56 Prozent).

Dass es im neuen Seniorenbeirat neue Gesichter geben wird, war vorauszusehen, nachdem sich bewährte Mitglieder wie Prof. Manfred Hoffmann, Elisabeth Tschimmel oder Ulrich Bensing für die kommenden drei Jahre nicht wieder zur Wahl stellen wollten. Nachdem auch Alfred Kube der Sprung in den siebenköpfigen Beirat nicht wieder geglückt ist, sitzen dort zukünftig nun gleich vier neue Gesichter.

Für die Belange der Senioren in der Marktgemeinde setzen sich damit in der folgenden dreijährigen Amtszeit (2019 bis 2022) Ute Kelm (928 Stimmen), Dr. Ludger Stürwald (808), Heinz Stelzer (744), Brigitte Lommatzsch (681), Marlen Emhofer (668), Regina Neubarth (656) und Hermann Gebel (646) ein. Nachrücker ist Alfred Kube (567 Stimmen).

Am 13. Juni wird sich der Seniorenbeirat offiziell konstituieren und dabei auch seinen Sprecher wählen.





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